Fritzlar hatte zu viele Totalausfälle

3. Liga: 24:26-Niederlage gegen den HC Salzland

15.03.2015 - 19:33

Fritzlar. Jetzt ist der zweite Tabellenplatz weg! Der Frauenhandball-Drittligist SV Germania Fritzlar verlor die Auswärtspartie beim HC Salzland 24:26 (14:13).
Schon am Freitag fiel Rückraumspielerin Laura Denecke mit dem Verdacht auf einen Außenbandanriss aus. Somit fehlte die Durchschlagskraft aus dem linken Rückraum. Dabei kam Fritzlar gut in die Partie, führte schnell 3:0. Doch dann spielten die Gastgeber, die zu den besten Heimmannschaften der Liga gehören, stark auf.
Erst nach einem Timeout von Marquardt in der elften Minute (5:7) kam der Germania-Express so langsam auf Touren. Tor um Tor holten die Domstädter auf. Angetrieben wurden sie dabei von der in der ersten Hälfte überragenden Melina Horn. Sechs Tore erzielte die Rückraumspielerin in den ersten 30 Minuten, darunter auch die Halbzeitführung zum 14:13. In der zweiten Hälfte hatte sich Salzland dann aber besser auf die Linkshänderin eingestellt. Sie traf so nur noch zweimal. Jetzt begann der Gastgeber das Spiel zu drehen. Auch weil viele Domstädterinnen weit unter Normalform spielten. Oder wie Trainerin Viktoria Marquardt es ausdrückte: „Unsere Torhüter und Außen waren heute Totalausfälle.“ Linksaußen Jessica Kleinmann kam auf drei Tore, Rechtsaußen Bibiana Huck traf nur zweimal. Auch wenn der Fritzlarer Mannschaft spielerisch nicht viel einfiel, zeigten sie doch ein großes Kämpferherz. Die taktische Maßnahme in der hektischen Schlussphase auf zwei Kreisläuferinnen umzustellen, begann auch Wirkung zu zeigen. Beim 23:23 durch Kleinmann in der 57. Minute war der Ausgleich geschafft. Alles schien wieder möglich. „Doch dann haben wir im Angriff versucht, den Ball schnell zum Kreis zu bekommen, anstatt geduldig auf unsere Chance zu warten“, monierte Marquardt. So leistete sich Fritzlar in den Schlussminuten zu viele technische Fehler, die von Salzland postwendend ausgenutzt wurden.
„Wir müssen unter der Woche mehr im taktischen Bereich arbeiten, damit wir im Spiel noch vermehrt spielerische Lösungen haben“, sagte Marquardt. Das wird auch nötig sein, denn auf die einfachen Tore von Topscorerin Denecke wird Fritzlar in den nächsten Wochen wohl verzichten müssen.
Fritzlar: Maier, Auel - Kleinmann 3, Kirmse 1, Kurzbuch 1, Huck 2, Fischer 4, Puntschuh, Horn 8/1, Berz, Meyfarth 5/1, Dreyer. SR: Bergner/ Specht– Z. 250. Zeitstrafen: 8 Minuten – 4. Siebenmeter: 1/2 - 2/6.



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