SV Germania Fritzlar 1976 e.V.

Jugendabteilung - Wir wollen weiter wachsen!

SPIELERINNEN der Jahrgänge 2002/2003 GESUCHT!

Fritzlar. Wir suchen mit unserem Kooperationspartner vom TSV Deute unbedingt noch Spielerinnen in den Jahrgängen 2002/2003, die Lust haben Handball zu spielen.
Mittwoch (20.04.16) findet für alle, die sich dafür interessieren, ein Probetraining in der Sporthalle der Ursulinenschule in Fritzlar statt.

Das Training beginnt um 17:30 Uhr und endet gegen 19:00 Uhr.
Bei weiteren Fragen meldet euch bitte bei unserer Jugendwartin Julia Schmude unter Tel.: 0152-21690810.


Wir freuen uns auf dich/euch.

Abteilungsleiter von Germania Fritzlar: „Meister ja, Aufstieg nein“

HNA 13.04.2016 Daniel Schneider

Fritzlar. Am Sonntag (17 Uhr, König-Heinrich-Schule) kann der SV Germania Fritzlar den größten Erfolg in seiner 40-jährigen Vereinsgeschichte feiern. Die Handball-Drittligamannschaft von Trainer Frank Mai könnte mit einem Sieg gegen HC Leipzig II Meister werden.

Spielt auch weiterhin in Liga drei: Fritzlars Johanna Fischer (Mitte), die sich gegen Marienbergs Marcela Splechtova (links) und Lucie Hribova durchsetzt. © Hahn

Warum dieser Erfolg nicht mit dem Aufstieg gekrönt wird, erklärt Abteilungsleiter Steffen Schmude im Interview.

Herr Schmude, auf Facebook wird Ihnen schon viel Spaß in der 2. Liga gewünscht. Wie sieht denn der Spaß aus?

Steffen Schmude: Wir wollen auf jeden Fall Meister werden. Das ist unser Ziel. Den Aufstieg werden wir aber nicht wahrnehmen.

Warum nicht?

Schmude: Wir waren vor kurzem auf einer Veranstaltung des HBF (Anm. Handball Bundesliga Frauen), wo sich Vereine über die Lizenzierungsbedingungen zur 2. Liga informieren konnten. Danach haben wir uns mit Vorstand und Mannschaft besprochen und das Ergebnis ist, dass wir nicht aufsteigen können.

Was für Bedingungen fehlen konkret, um in der 2. Liga spielen zu können?

Schmude: Zum einen muss eine Bürgschaft in Höhe von 30 000 Euro hinterlegt werden. Das ist aber noch das geringere Problem. Denn alle Spielerinnen müssen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet, also sozialversicherungspflichtig werden.

Und in Zahlen ausgedrückt?

Schmude: Wir müssten unseren Etat um 40 Prozent erhöhen, um die 2. Liga zu stemmen. Das ist nicht machbar.

Damit ist also die 2. Liga für immer für Fritzlar ausgeschlossen?

Schmude: Für diese Saison ja, für die nächste Saison wohl auch, aber das werden wir erst im Januar seriös beantworten können. Das hat auch zur Folge, dass uns potenzielle Neuzugänge eine Absage erteilen.

Aber Fritzlar hat doch eigentlich einen passenden Zweitliga-Standort. Mit seinen begeisterungsfähigen Fans sind die Handballerinnen doch schon jetzt das Aushängeschild der Stadt.

Schmude: So weit ist das richtig, wir haben einen der höchsten Zuschauerschnitte von allen Drittligisten. Aber es fängt doch schon bei den Hallenzeiten an. Unsere Mannschaft trainiert dreimal die Woche, muss sich davon aber zwei Zeiten mit der zweiten Mannschaft teilen. Wir benötigen also mindestens zusätzlich noch anderthalb Stunden mehr Hallenzeit. Die Großsporthalle der König-Heinrich-Schule erfüllt zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht die Hallenstandards einer 2. Liga. Aber mir ist noch ein anderer Punkt wichtig...

Erzählen Sie!

Schmude: Wenn wir aufsteigen, dann nur mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft. Der Sprung in das halbprofessionelle Umfeld ist schon groß. Es bringt doch nichts, eine Fahrstuhlmannschaft zu werden.

Lassen Sie uns noch über die aktuelle Saison sprechen. Die Meisterschaft wäre der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Hatten Sie so einen Saisonverlauf mit der neuformierten Mannschaft erwartet?

Schmude: Erhofft schon, das war aber natürlich nicht so zu erwarten. Wir haben ja viel Erfahrung verloren und dafür einige junge Talente eingebaut. Die Entwicklung von Lena Dietrich, Lena Kerwin und Xenia Ahrend ist schon großartig.

Welchen Anteil hat Trainer Frank Mai am Erfolg? Bleibt er?

Schmude: Natürlich hat er einen großen Anteil am Erfolg. Er hat seinen Vertrag aber noch nicht verlängert.

Das ist aber ungewöhnlich.

Schmude: Wir befinden uns in Gesprächen.

Die Liga war in dieser Serie mit nur elf Teams nicht wirklich attraktiv zusammengestellt. Erhoffen Sie sich eine Ligen-Reform und wie könnte diese aussehen?

Schmude: Diese Serie war vom Spielmodus mit den langen Pausen in der Tat nicht wirklich attraktiv für Spielerinnen und Zuschauer. Die Wunschvorstellung wäre eine 14er-Liga. Ich gehe aber davon aus, dass wir auch in der nächsten Saison in der Ost-Staffel mit zwölf Teams spielen - und dann unseren Meistertitel verteidigen wollen.

HEIMSPIELZEIT

 

Meyfarth und Maier glänzen

HNA 10.04.2016 mgx

Hattorf. Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar stehen kurz vor der Meisterschaft in der 3. Liga Ost. Dank eines 22:17 (11:11)-Erfolges bei der HSG Osterode/Harz kann das Team von Trainer Frank Mai den Titel nun mit einem Sieg im kommenden Heimspiel gegen den HC Leipzig II perfekt machen.

Esther Meyfarth. Foto: Hahn

Dabei fanden die Domstädterinnen zunächst überhaupt nicht in die Partie und lagen schnell mit 0:3 (5.) und 2:5 (10.) zurück. Vor allem mit Kreisläuferin Isabell Marienfeld hatte die Germania Probleme. „Wir haben im Angriff zu viele Fahrkarten geworfen und in der Abwehr leichte Fehler gemacht“, ärgerte sich SVG-Trainer Mai.

Erst nach einer Auszeit des SVG-Coaches steigerten sich die Gäste. Lena Kerwin sorgte mit einem Doppelschlag für den 5:6-Anschluss. Doch die Gastgeberinnen erspielten sich - angetrieben von der starken Spielmacherin Milicia Vlahovic - erneut eine 10:6-Führung. Dann aber legten der Titelanwärter los. Esther Meyfarth, Melina Horn, Johanna Fischer, Janina Dreyer und Lena Dietrich drehten die Partie zur eigenen 11:10-Führung (29.). Osterode glich allerdings durch Fenja Thoelke noch zum 11:11-Pausenstand aus. Und kam sogar zielstrebiger aus der Kabine, als Vlahovic und die Ex-Rotenburgerin Dominika Tvrdonova erneut eine Zwei-Tore-Führung (14:12) heraus warfen.

SVG mit 5:0-Lauf

Dann stellte Frank Mai um und beorderte Xenia Ahrend auf die Spielmacherposition, während Esther Meyfarth auf die rechte Rückraumposition rückte. „Das war der entscheidende Wechsel, weil wir so im Angriff viel mehr Druck ausgeübt haben“, erklärte der SVG-Trainer. Mit einem 5:0-Lauf drehten die SVG-Handballerinnen die Partie zur eigenen 17:14-Führung (45.). Und auch in der 6:0-Abwehr hatte der SVG-Mittelblock um Meyfarth und Fischer die HSG-Torjägerinnen Tvrdonova und Vlahovic nun besser im Griff. Zudem entschärfte Vanessa Maier im Tor zahlreiche Chancen der HSG.

„Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen“, sagte Mai, „sie ist auch nach einem Rückstand wieder aufgestanden und hat verdient gewonnen.“ Als Marienfeld vom Kreis zum 16:17 traf (50.), wurde es aber noch einmal eng. Doch Horn und ein Doppelschlag von Meyfarth sorgten beim 20:16 (55.) für die Entscheidung.

Fritzlar: Maier - Dietrich 2, Huck 2/2, Fischer 3, Ahrend 1/1, Puntschuh, Horn 4, Kerwin 3, Meyfarth 6, Denecke, Dreyer 1. SR: Jakob/Kuss. Z: 150. Zeitstrafen: 6:10-Minuten. Siebenmeter: 3/3:3/4. (mgx) Foto: Hahn/nh

Ahrend wird zum Trumpf

HNA 20.03.2016 Michael Koch

Fritzlar. Die Heimserie hält weiter. Auch gegen den HSV Marienberg blieben die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar in der 3. Liga Ost mit 22:18 (9:8) siegreich. Brauchten dazu aber eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte.

Durchgesetzt: Fritzlars Xenia Ahrend (links) wird hier von Marienbergs Lucie Hribova grob angegangen. Lena Dietrich läuft schonmal zurück. Foto: Hahn


Denn mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft durfte Fritzlar-Coach Frank Mai nur bedingt zufrieden sein. Gerade was das Knacken der jeweils gegnerischen Deckung anging, da hatten die Marienbergerinnen den Germaninnen etwas voraus. Geduldig, manchmal fast behäbig spielten sie ihre Angriffe aus und scheuten sich auch nicht, bis an den Rand der Passivität zu gehen. Nutzen brachte das nur deshalb nicht, weil der Rückraum um Torjägerin Evelina Kalasauslakite, die bei Johanna Fischer in besten Händen war, immer wieder an der überragenden Vanessa Maier im Tor scheiterte. Die hatte zur Pause bei acht Gegentreffern schon ein Dutzend Würfe pariert, darunter zwei Siebenmeter. „Wir haben sie zur Weltmeisterin geworfen“, sagte Gästetrainerin Daniela Filip.

Als erster Trumpf der Domstädterinnen erwies sich Xenia Ahrend. Die kam nach einer Viertelstunde bei 4:5-Rückstand, landete dann selbst gleich drei Volltreffer zur 7:6-Führung (21.) und sorgte mit Übergängen an den Kreis immer wieder für Verwirrung beim Gast. Der zweite Trumpf stach ebenfalls bereits zur Pause. Der breitere Kader nämlich, den Mai konsequent ausspielte. Ob Ahrend, Angela Cioca oder Hannah Puntschuh - wer von der Bank neu ins Spiel kam, integrierte sich sofort nahtlos.

Das verbissene Abwehrduell setzte sich in der zweiten Hälfte verschärft fort. Die Gäste gingen zwar nie in Führung, glichen aber immer wieder aus. Erst als nach 44 Minuten Hannah Puntschuh und Evelina Kalasauskaite beim Stand von 14:14 aneinander gerieten und die Litauerin nach einer Tätlichkeit Rot sah, war die Tür zum Fritzlarer Sieg aufgestoßen. Weil in der Innenverteidigung des HSV plötzlich ein Loch klaffte und Melina Horn das vortrefflich zu nutzen wusste. Zwei Tore der Linkshänderin sowie zwei herrliche Anspiele auf Puntschuh am Kreis ergaben eine 18:15-Führung, die Bibiana Huck vom Siebenmeterstrich auf vier Treffer ausbaute.

Die Vorentscheidung in einer Partie, die weniger mit spielerischer Klasse aufwartete, dafür mit umso mehr Kampf und Spannung. „Anfangs waren wir noch zu statisch, nicht schnell genug. In der zweiten Hälfte dann aber kämpferisch voll überzeugend“, freute sich Frank Mai. • SVG: Maier (22 Paraden/18 Gegentore) – Dietrich 1, Huck 1/1, Fischer, Ahrend 3, Puntschuh 5, Horn 7, Kerwin, Meyfarth 2, Denecke 2, Dreyer, Cioka 1. HSV: Reichel (13/21), Flemming (2/1) – Gaitzsch 1, Kalasauskaite 2/1, Weingardt 1, Kracmanova 1/1, Splechtova 6/1, Hribova 3, Grigore 3, Schneck, Dresel. SR: Eckert/Ludwig - Z: 246 Zeitstrafen: 4:2 Minuten – Disqualifikation: Kalasauskaite (44.). Siebenmeter: 2/1:6/3.

Von Michael Koch

Seite 6 von 11

Suche

Wer ist online

Keine registrierten Benutzer online
Gäste: 76

Germania Express

Saisonheft 17/18

Unterstützer



























Zum Anfang