SV Germania Fritzlar 1976 e.V.

SVG Fritzlar kassiert ohne Meyfarth und Auel sechste Saisonniederlage

HNA ONLINE 06.03.2016 / MGX

Bad Salzuflen. Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben in der 3. Liga Ost ihre sechste Saisonniederlage kassiert. Mit 22:27 (10:15) unterlag das Team von Trainer Frank Mai bei der SG Handball Bad Salzuflen und verlor damit die Tabellenführung an den MTV Altlandsberg.

Durchgetankt: Lena Dietrich erzielte vier Treffer, konnte die Fritzlarer Niederlage aber auch nicht verhindern. © Foto: Hahn

„Salzuflen hat verdient gewonnen“, erklärte SVG-Coach Mai, „denn wir haben schlecht gespielt, waren lethargisch und nicht präsent.“ Dabei hatte sein Team gut begonnen und durch Tore von Bibiana Huck (2) und Janina Dreyer schnell mit 3:1 geführt (6.). Bis zum 4:3 durch Xenia Ahrend bestimmten die Domstädterinnen das Spiel, dann drehten die Gastgeberinnen durch ihre starke Spielmacherin Kathrin Hill und die Halblinke Nina Jacobkersting die Partie zum 7:4 (16.). Auch eine Auszeit von Mai änderte nichts. Lisa Huch traf prompt zum 8:4. Über 12:7 (23.) zogen die Ostwestfalen bis zur Pause auf 15:10 davon.

Das lag vor allem daran, dass die Germania in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen ließ. Von „Angsthasenhandball“ sprach der SVG-Coach gar: „Wir haben uns nicht getraut, die gegnerischen Spielerinnen anzugehen.“ Derlei Räume nutzten vor allem Salzuflens Hill und Jacobkersting, die zusammen 16 Tore erzielten. Auch das Tempogegenstoßspiel über die schnellen Außen funktionierte heute nicht. Dazu vergaben die Domstädterinnen mehrere gute Torchancen. Zudem erwischte Torhüterin Vanessa Maier nicht ihren besten Tag. Danja Auel war auf Grund von Schulterproblemen gar nicht erst mit nach Salzuflen gereist. Ebenso wie Spielmacherin Esther Meyfarth (krank).

Nach der Pause fand Fritzlar besser ins Spiel. Lena Dietrich (2) und Melina Horn brachten ihr Team beim 14:17 (38.) auf Tuchfühlung. Beim 19:18 durch Huck sowie beim 20:19 (45.) durch die wurfgewaltige Laura Denecke bot sich der Germania die Möglichkeit, die Partie noch zu drehen. Doch das Team von Trainer Mike Bezdicek konterte umgehend durch Hill und Jacobkersting (2) zum 23:19 (52.). In der Schlussphase versuchte es Mai mit einer offenen Deckung. Vergebens, denn SG-Linksaußen Viola Pallas sorgte mit einem Doppelschlag für den 27:22-Endstand. • SVG: Maier, Gürbig; Dietrich 4, Huck 6/6, Fischer 2, Ahrend 1, Puntschuh, Horn 3, Kerwin, Denecke 4, Dreyer 2, Cioca. SR: Hannes/Hannes. Siebenmeter: 5/6:6/6. Zeitstrafen: 8:8 Min. (mgx)

Fritzlar ist fast an der Spitze

HNA ONLINE 24.01.2016 / SEBASTION SCHMIDT

Fritzlar. Die Super-Serie hält! Heimspiele haben die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar einfach drauf. Zum 22. Mal in Folge blieben die Domstädterinnen ungeschlagen und fertigten HaSpo Bayreuth mit 27:18 (15:7) ab. Da der MTV Altlandsberg am Vortag gegen die HSG Blomberg-Lippe II mit 26:30 verloren hatte, ist das Mai-Team nur noch einen Punkt vom Platz an der Sonne entfernt.

Steht wie eine Eins in der Luft: Fritzlars Esther Meyfarth (am Ball), die hier für Bayreuths Lena Mergner zu schnell ist. Foto: Hahn

„43 Minuten bin ich mit unserem Auftritt total zufrieden. Die Abwehr war stark und wir hatten ein sehr gutes Tempospiel“, lobte Frank Mai. Nicht eine Sekunde musste der SVG-Coach um den Erfolg bangen. Johanna Fischer, Lena Dietrich per Tempogegenstoß, wiederum Fischer, Melina Horn, Bibiana Huck mit einem Siebenmeter und Esther Meyfarth nach unwiderstehlichem Solo sorgten für einen 6:1-Vorsprung nach zwölf Minuten.

Da ließ es sich verschmerzen, dass Huck zwei weitere Strafwürfe vergab (den zweiten davon verwertete sie im Nachsetzen immerhin zum 7:3/17.). Fritzlar zog dermaßen die Zügel an, dass es HaSpo-Torhüterin Martina Ebertsberger nach einer Taktik-Anweisung von Coach Steffen Bloss fast nicht mehr rechtzeitig zwischen die Pfosten geschafft hätte, um das 10:4 durch Lena Dietrich zu schlucken (20.).

Keine Worte brauchte es indes für Danja Auel. Neun Paraden in 15 Minuten, 14 bis zur Pause und 19 insgesamt bei ihrem Auftritt in 44 Minuten. Da wusste nicht nur Ehemann Andre, wie sehr es sich auszahlt, dass die Erstliga-erfahrene Torfrau erstmals wieder beschwerdefrei durch eine Vorbereitung gekommen ist.

Bis zum 23:9 (!) in der 43. Minute durften sich beim SVG alle auf die Schulter klopfen. Von allen Positionen trafen zehn Spielerinnen ins Schwarze und stellten die überforderten Gäste vor ein großes Rätsel. Auch die Jugendabteilung Fritzlars freute sich, weil Sponsor Sparkasse für jeden Treffer zehn Euro spendierte. „Den Rest nehme ich auf meine Kappe, weil ich ein bisschen viel gewechselt habe“, sagte Mai. Experimentieren kann er jetzt erstmal im Training, weil der Tabellenzweite mal wieder zwei Wochen spielfrei ist. • SVG: Maier (4 P./8GT), Auel (19/10) - Dietrich 4, Huck 9/5, Fischer 2, Ahrend, Puntschuh 1, Horn 1, Kerwin 1, Meyfarth 5, Denecke 2, Dreyer 1, Cioca 1. HaSpo: Altenburger (n.e.), Ebersberger (11/27) - Mergner 1, Lehnert, Lindner, Hall 5, Fischer 1, Lichtscheidel, Körber 7/3, Koppold 2, Friedrich, Stöcker 1, Küffner 1. SR: Dux/Follmert. Z: 200. Siebenmeter: 7/5:4/3. Zeitstrafen: 4:4 Minuten.

Von Sebastian Schmidt

Fritzlar enttäuscht im Angriff

Mai-Sieben verliert nach 12:9-Pausenführung
gegen Altlandsberg 18:22



Fritzlar. Bei der 12:9-Pausenführung sah es so aus, als könnten die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar dem ungeschlagenen Tabellenführer MTV Altlandsberg die erste Saisonniederlage beibringen. Doch nach Wiederanpfiff zeigte die Germania im Angriff eine enttäuschende Darbietung - und verlor die Partie mit 18:22.
Janina Dreyers Tor zum 7:3 war der einzige Treffer, der der linken Seite im Fritzlarer Rückraum gelang. Sowohl Laura Denecke als auch Angela Cioca und SVG-Spielmacherin Esther Meyfarth fanden kein Mittel gegen die MTV-Deckung. „Aus dem Rückraum fehlte uns der Druck“, erklärte SVG-Trainer Frank Mai und ergänzte: „Unsere linke Seite war nicht bissig genug. Wir haben uns in Zweikämpfe verzettelt und die Verantwortung an Melina Horn weitergegeben.“
Dabei bot sein Team in der ersten Hälfte eine starke Leistung. Im Positionsangriff setzte die Germania die einstudierten Spielzüge konsequent um, wobei insbesondere Hannah Punschuh mehrfach frei zum Abschluss kam. So führten die Domstädterinnen schnell mit 3:1 (6.) und erspielten sich über 7:3 (13.) und 11:7 (27.) eine 12:9-Pausenführung. Die durchaus höher hätte ausfallen müssen, doch die SVG-Handballerinnen ließen einige klare Tormöglichkeiten ungenutzt. „Wir hätten mit einem Vorsprung von fünf bis sechs Toren in die Pause gehen müssen“, ärgerte sich Mai. Doch stattdessen musste der SVG-Trainer mit ansehen, wie sein Team nach dem Seitenwechsel das Spiel aus der Hand gab. Bis zum 14:11 (35.) durch Puntschuh bestimmten die Domstädterinnen das Geschehen, doch dann drehten die MTV-Spielerinnen Anne Münzer, Kristina Domann und Sophie Lütke (2) die Begegnung zur eigenen 15:14-Führung (41.). Vor allem gegen die Schlagwürfe der neunfachen Torschützin Lütke fand die SVG-Defensive kein Mittel. Beim 19:18 durch Bibiana Huck (55.) hätten die Gäste die Partie noch drehen können, doch vergaben die SVG-Spielerinnen erneut beste Einwurfmöglichkeiten. Im Gegenzug sorgten die MTV-Spielerinnen Domann und Viktoria Varkonyi mit ihren Treffern zum 21:18 (57.) für die Entscheidung.
SVG: Maier, Auel - Dietrich 1, Huck 6/2, Fischer 1, Ahrend 1, Puntschuh 5, Horn 3, Kerwin, Meyfarth, Denecke, Dreyer 1, Cioca. (mgx) Foto: Hahn

Esther Meyfarth macht alles klar

Fritzlar muss beim 20:17 gegen Blomberg-Lippe II viel Widerstand brechen

Von Marcel Claser 18.10.15

Fritzlar. Das Heimdebüt des neuen SVG-Trainers Frank Mai ist geglückt. Bis der 20:17 (9:9)-Heimsieg gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Blomberg-Lippe allerdings feststand, mussten die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar einigen Widerstand brechen.
 
 
Denn bis zum 14:14 (48.) durch Laura Denecke verlief die Partie ausgeglichen, dann kamen die Domstädterinnen nach einer Auszeit von SVG-Trainer Mai besser ins Spiel. Zwar traf Kathrin Pichlmeier wenig später zur 15:14-Führung der Gäste, doch dann drehten Lena Dietrich und Hannah Puntschuh (2) die Partie zum 17:15 (53.). In der Folge verpassten die Domstädterinnen jedoch die Vorentscheidung, weil ein Siebenmeter von Denecke am Innenpfosten landete und Angela Cioca den Ball im Angriff leichtfertig vertändelte. Bei Pichlmeiers Anschlusstreffer zum 17:18 (58.) drohte die Partie noch einmal zu kippen, doch Cioca übernahm in der Offensive Verantwortung und konnte von der HSG-Defensive nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Esther Meyfarth. Wenig später machte die Spielmacherin mit ihrem einzigen Feldtor zum 20:17 alles klar. „Es war kein schönes Spiel. Beide Seiten haben viele Fehler gemacht. Aber wir haben eine tolle Moral gezeigt und verdient gewonnen“, befand SVG-Coach Frank Mai. Tore waren vor allem in der ersten Halbzeit Mangelware, weil sich beide Deckungsreihen gut aufeinander eingestellt hatten und vor allem Fritzlars Danja Auel und Blombergs Vanessa Beier im Tor eine starke Leistung ablieferten. „Wir haben im Angriff zu langsam und ohne Druck gespielt“, ärgerte sich Mai. Zudem bekam die SVG-Defensive um Melina Horn und Denecke im Mittelblock die starke Halbrechte Leonie Oehme nicht in den Griff. „In der Abwehr haben wir eine super Leistung gezeigt, aber es nicht geschafft, uns mit Gegenstößen zu belohnen“, erklärte Blombergs Trainerin Barbara Hetmanek. Die Gäste, die mit den Bundesliga-Spielerinnen Kathrin Pichlmeier und Katarina Pavlovic angetreten waren, hatten die Partie bis Mitte der zweiten Halbzeit bestimmt. Dann scheiterte die HSG reihenweise an der starken Auel im Tor und bekam Kreisläuferin Hannah Puntschuh nicht in den Griff. „Sie hat einen super Job gemacht“, lobte SVG-Coach Mai. HSG Trainerin Hetmanek trauerte hingegen einer verpassten Chance nach: „Wenn Fritzlar schlagbar war, dann heute.“ 
SVG: Auel (1.-60., 21 Paraden/17 Gegentore), Maier - Giese, Dietrich 4, Huck 4/2, Fischer, Ahrend, Puntschuh 4, Horn 4, Kerwin, Meyfarth 2/1, Denecke 1, Dreyer, Cioca 1. Blomberg: Baier (1.-60., 21/20), Holeczy - Oehme 6, Petersen 1/1, Schriever 1, Hoeppe 1, Smits 1, Emidio Rodrigues 1, Franz 1, Pichlmeier 5, Pavlovic, Haudrup.
SR: Eckert/Ludwig. Zuschauer 250. Zeitstrafen: 8:10 Minuten. Siebenmeter: 6/3:3/2.

 

3. Liga Ost: Fritzlar siegt souverän beim FHC

30 : 19 – Mai-Team setzt alles perfekt um

Frankfurt/Oder. Da ist der erste Saisonsieg für den SV Germania Fritzlar. Und was für einer! Mit 30:19 (16:8) hat das Team von Trainer Frank Mai beim Frankfurter HC in der 3. Handball-Liga Ost der Frauen vor 250 Zuschauern in der Brandenburg-Halle gewonnen.

„Die Mannschaft hat gelebt, hatte die richtige Körpersprache und verdient ein Riesenkompliment. Dadurch ist mir ein Felsbrocken vom Herzen gefallen“, erklärte Mai, nachdem das erste Spiel unter seiner Regie vor zwei Wochen in Bayreuth mit 23:24 verloren gegangen war. Jetzt macht sich die Übernachtung mit Teambesprechung und Videoanalyse des Gegners in Berlin bezahlt, denn Fritzlar war von Beginn an hellwach und setzte taktisch alle Vorgaben gut um. Zwar gelangen der Frankfurterin Michelle Dürrwald in der ersten Viertelstunde vier ihrer acht Treffer, dennoch waren sie und ihre Nebenleute beim starken Mittelblock mit Melina Horn und der wiedergenesenen Esther Meyfarth in besten Händen. Über Außen kam beim FHC so gut wie gar nichts. Und wenn, war die gut aufgelegte Vanessa Maier zur Stelle, die im Tor 60 Minuten durchspielte. Nur bis zur 13. Minute (5:5) war´s ein Spiel auf Augenhöhe. Dann trafen Bibiana Huck und Lena Dietrich (2), so dass sich die Germania auf 8:5 absetzten konnte (19.). „Im Positionsangriff haben wir überzeugt und die Außen schön freigespielt“, lobte Betreuer Harald Schnitzer. Auf rechts wechselten sich Huck und Lena Kerwin alle 15 Minuten ab, auf links wusste Diedrich über 50 Minuten zu überzeugen, ehe sich Xenia Ahrend zeigen und treffen durfte. „Frankfurt hat erst 6:0, dann 5:1 gedeckt. Wir haben aber clever weiter gemacht“, sagte Schnitzer. Schon zur Pause (16:8) war das Kräftemessen mit der Talentschmiede von Trainer Dietmar Schmidt unter souveräner Leitung der Schiedsrichter Fröbe/Pesth entschieden. Somit blieb nur ein Wermutstropfen für den SVG: das es erst am 18. Oktober (Heimspiel) gegen Blomberg-Lippe II wieder um Punkte geht.
Fritzlar: Maier, Auel - Giese, Dietrich 5, Huck 4/3, Fischer 1, Ahrend 1, Puntschuh 1, Horn 7, Kerwin 5, Meyfarth 1, Denecke, Dreyer 2, Cioca 3. Zeitstrafen: 2:4. Siebenmeter: 1/1:3/5. SR: Fröbe/Pesth (Kühnau). (sbs).

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