SV Germania Fritzlar 1976 e.V.

3.Liga Ost: Cioca erzielt bei Debüt fünf Treffer

Technische Fehler kosten SVG den Sieg

20.09.15 - 19:58

Bayreuth. Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben den Saisonstart in der 3. Liga Ost verpatzt. Mit 23:24 (11:12) unterlagen die Domstädterinnen bei Haspo Bayreuth. Eine völlig unnötige Niederlage. „Wir haben zu viele Fehlpässe gespielt und die Bälle einfach weggeworfen“, ärgerte sich SVG-Trainer Frank Mai, der zum Auftakt auf Linksaußen Laura Giese (krank) verzichten musste. Zudem ließen die Domstädterinnen beste Einwurfchancen ungenutzt und vergaben allein vier Siebenmeter gegen die starke Haspo-Torhüterin Martina Ebersberger.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Über 5:5 (11.) und 8:8 (21.) konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, wobei bei der Germania besonders Lena Dietrich und Johanna Fischer zu gefallen wussten. Beim 10:8 (24.) durch Laura Fischer hatte sich Bayreuth erstmals einen Vorsprung erspielt, doch die Germania schaffte durch Hannah Puntschuh beim 11:11 wieder den Ausgleich. Haspo-Kapitänin Sonja Körber traf per Siebenmeter dennoch zur knappen Pausenführung.
Nach Wiederanpfiff sorgten Melina Horn und Dietrich für einen 13:12-Vorsprung (33.). Es sollte die letzte Führung der Mai-Sieben bleiben, denn Körber (2) und die Halblinke Kim Koppold drehten die Partie zum 15:13 (39.). Dabei gelang den Domstädterinnen trotz mehrmaliger Überzahlsituation kein eigener Treffer. „Wir haben es nicht geschafft, uns für unsere Abwehrarbeit zu belohnen und haben so Bayreuth wieder ins Spiel gebracht“, sagte Mai. Der 50-Jährige bemängelte vor allem, dass sein Team das Gegenstoßspiel über die schnelle Außen Loraine Hellriegel sowie das das Zusammenspiel zwischen Körber und Kreisläuferin Lena Mergner nicht unterband.
Dank Melina Horn und Neuzugang Angela Cioca, die im blassen linken SVG-Rückraum zumindest einige Akzente zu setzen wusste, schaffte die Germania beim 20:21 (53.) noch den Anschluss. Nach der folgenden Auszeit von Haspo-Trainer Thomas Hankel sorgten Hellriegel (2) und Körber aber für die Vorentscheidung (24:21, 58.). Cioca und Fischer konnten noch auf 23:24 verkürzen, zu mehr reichte es jedoch nicht mehr.
SVG: Auel (1.-30.), Maier (30.-60.) - Dietrich 5/2, Fischer 5, Ahrend 1, Puntschuh 1, Horn 5, Kerwin 1, Cioca 5/1, Dreyer, Denecke, Meyfarth, Huck. (mgx) Foto: privat

 

3.Liga Ost: Bayreuth mit starkem Rückraum-Trio

Ahrend und Fischer als Meyfarth-Ersatz
17.09.15 - 17:32

Fritzlar. Es ist eine echte Standortbestimmung, die auf die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar wartet. Denn die Domstädterinnen reisen zum Saisonauftakt in der 3. Liga Ost zur heimstarken Haspo Bayreuth (Sa. 17.30 Uhr).

Mit dabei ist auch Esther Meyfarth. In der Partie wird die SVG-Spielmacherin nach ihrer Knieverletzung voraussichtlich aber nur als Siebenmeter-Schützin mitwirken. Als Regisseurin wird SVG-Trainer Mai Neuzugang Xenia Ahrend aufbieten. Denkbar ist auch eine Variante, in der Kreisläuferin Johanna Fischer zunächst auf der Mitte agiert und dann an den Kreis übergeht. „Wir haben das im Testspiel gegen Kleenheim praktiziert und es hat sehr gut geklappt“, erklärt Frank Mai. Auch Laura Denecke ist auf der Mitte eine Alternative. In der Defensive setzt der 50-Jährige, der wie berichtet seine Doppelfunktion beim niedersächsischen Frauen-Oberligisten HG Rosdorf-Grone aufgegeben hat, auf die bewährte 6:0-Deckung um Fischer und Torjägerin Melina Horn. „Bayreuth versucht viel über den Kreis zu kommen und spielt über die beiden Außen schnell nach vorne“, warnt der SVG-Übungsleiter, der bei den Bayern allerdings Probleme im Rückzugsverhalten ausgemacht hat. Mit der hochgewachsenen Halblinken Kim Koppold, Spielmacherin Sonja Körber und Linkshänderin Loraine Hellriegel verfügen die Gastgeberinnen über einen exzellenten Rückraum. Insbesondere die 22-fache Junioren-Nationalspielerin Hellriegel, die abwechselnd mit Michaela Lehnert im rechten Rückraum oder auf Außen aufläuft, zählt zu den torgefährlichsten Akteurinnen der Gäste und hat für den HC Leipzig bereits in Bundesliga und Champions League gespielt. Daneben zählt die körperlich starke Kreisläuferin Lena Mergner zu den Leistungsträgerinnen. Verstärkt hat sich das Team von Trainer Thomas Hankel vor allem mit jungen Talenten aus der Region. So wechselten Kathrin Lindner, Hanna Bauer (beide SG Auerbach/Pegnitz), Elena Kerling (HG Kunstadt) und die 15-jährige Jugendnationalspielerin Sara Mustafic (Coburger TS) in die Wagnerstadt. Das 1,82 m große Talent kann sowohl im Rückraum als auch am Kreis auflaufen. (mgx) Foto: Hahn

SVG-Neuzugänge Kerwin und Giese mit „Silber“ dekoriert

Rasches Wiedersehen
 
  Von Marcel Glaser 16.08.2015

Fritzlar. Keine Frage, für die beiden Fritzlarer Neuzugänge war die Partie des heimischen Handball-Drittligisten gegen den Zweitligisten 1. FSV Mainz im Rahmen des Domstadt-Cups eine besondere. Erst vor einer Woche hatten Laura Giese und Lena Kerwin zusammen mit FSV-Kreisläuferin Katharina Wagner für die HfPV Wiesbaden bei der Polizei-Hochschul-Europameisterschaft im portugiesischen Braga die Silbermedaille gewonnen - nun standen sie sich als Kontrahentinnen gegenüber.
 
Und nahmen auf ihre ruhmreiche und gemeinsame Vorgeschichte keine Rücksicht. Während Wagner zu den Aktivposten der Mainzerinnen zählte, spielte Fritzlar mit Kerwin und Giese frech auf und brachte den klassenhöheren Titelverteidiger an den Rand einer Niederlage. „Nach dem Spiel sind wir aber wieder Freunde“, versichert Giese.Mit Wiesbaden mussten sich die drei Handballerinnen in Portugal erst im Finale dem starken polnischen Vertreter von der Universität Vincent Pol in Lublin mit 22:34 (10:17) geschlagen geben. Was ob der Tatsache, dass die Polinnen mit den aktuellen Nationalspielerinnen Joanna Drabik, Marta Gega und Agnieszka Kocela angetreten waren, durchaus zu verschmerzen war. Und den eigenen Erfolg nicht schmälern konnte.
Mit der Germania wollen die beiden ehemaligen Zwehrenerinnen in der kommenden Saison im oberen Tabellendrittel mitspielen. Während die im Blomberger Handballinternat ausgebildete Kerwin sogar schon in der 2. Liga Spielpraxis sammelte, ist die 3. Liga für Giese noch Neuland, indem es sich zu beweisen gilt. Vor allem das Spiel mit Harz bereitet der 22-Jährigen, die bisher in der Landes- und Oberliga gespielt hat, noch Probleme.
Die Stärke der beiden Außen liegt vor allem in ihrer Qualität als Gegenstoßspezialistinnen, womit sie perfekt in das Konzept des neuen Fritzlarer Trainers Frank Mai passen. Der 50-Jährige ist von seinen beiden Neuzugängen jedenfalls überzeugt: „Lena Kerwin hat großes Potential und Handballverstand”, erklärt Mai. Und: „Auch Laura Giese ist talentiert, muss aber körperlich noch zulegen.“
In der Stammsieben der Domstädterinnen haben daher zunächst noch Bibiana Huck und die aus Böddiger gekommene Lena Dietrich die Nase vorn. Was darüber hinaus daran liegt, dass die beiden Außen auf Grund ihrer Ausbildung bei der Polizei in Kassel bisher nur unregelmäßig trainieren konnten. Auch die Polizei-Hochschul-Europameisterschaft hat ihnen einige Einheiten mit ihrem neuen Team gekostet, dafür aber, so Kerwin, „ein einmaliges Erlebnis beschert.“

Staffeleinteilung der 3. Liga Frauen 2015/16

Endscheidung gefallen
Wir bleiben in der Staffel Ost und treffen sowohl auf bekannte sowie auch auf neue Teams. Packen wir es an.
Start der Saisonvorbereitung für unser Team am 09. Juni.
Mehr dazu in Kürze!


Die Spielkommission 3. Liga hat bei ihrer Sitzung am 01. Juni in der Geschäftsstelle des Deutschen Handballbundes in Dortmund die Staffeleinteilung zur Saison 2015/16 beschlossen. In der 3. Liga der Frauen gehen 48 Mannschaften in vier Staffeln an den Start.
Frauen:
Staffel Ost: HSG Osterode Harz, MTV Rohrsen, Frankfurter HC, MTV Altlandsberg, Berliner TSC, HSG Blomberg-Lippe II, Handball Bad Salzuflen, HSG Union Halle,
SV Germania Fritzlar, HSV Marienberg, HC Leipzig II, HaSpo Bayreuth
Staffel Nord: HSG Owschlag-Kropp-Tetenhusen, TSV Nord Harrislee, SV Henstedt-Ulzburg, TSV Travemünde, HSG Hannover-Badenstedt, TuS Hollenstedt, Buxtehuder SV II, TV Oyten, HSG Hude-Falkenburg, VfL Oldenburg II, Rostocker HC, TSG Wismar
Staffel Süd: HSG Sulzbach/Leidersbach, TSG Ketsch, SG BBM Bietigheim II, HSG Freiburg, SV Allensbach, HSG TB/TG Pforzheim, TV Holzheim, VfL Waiblingen, TV Möglingen, SC Korb, ESV Regensburg, HCD Gröbenzell
Staffel West: TuS Lintfort, PSV Recklinghausen, 1. FC Köln, TSV Bayer 04 Leverkusen II, HSV Solingen-Gräfrath, TSG Ober-Eschbach, SG Kleenheim, TSG Eddersheim, HSG Gedern-Nidda, BVB 09 Dortmund II, TuS Kriftel, Roude Leiw Bascharage




Tag des Jungenhandballs

3. Aktionstag der Jugendabteilung des SVG
an der Grundschule am Reiherwald in Wabern

Wabern. Endlich war es wieder soweit. Am 15.04.2015 konnte man den vom HHV ins Leben gerufene „Tag des Jungenhandballs“, mit unserer Partnerschule in Wabern durchführen. Aus allen drei Seniorenmannschaften des Vereins erklärten sich aktive Spielerinnen und Spieler dazu bereit, an diesem Vormittag den Jungs der Waberner Grundschule das Handballspielen ein bisschen näher zu bringen. Unterstütz wurden sie dabei von Lehrern der Grundschule und Vorstandsmitgliedern des Vereins. Dieser Tag setzte sich aus zwei verschiedenen Bausteinen zusammen, zum einen mit den Jungs der  1. – 4. Klasse, die an verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen mussten und zum anderen ging es für die 3. und 4. Klassen ans Eingemachte, das Handballspielen.
 

Dazu gab es acht verschiedene Zielwurf Stationen, die unter sechs verschiedenen Kategorien liefen: Schnelligkeit, Wahrnehmung, Kräftigung, Koordination und Technik. Für jeden Teilnehmer gab es einen Pass in dem die Durchführung der einzelnen Stationen dokumentiert wurde.  Die Jungs durchliefen  alle acht Stationen und versuchten, in jedem Themenbereich mindestens eine Übung erfolgreich abzuschließen, um am Ende eine Urkunde zu erhalten.
Kastenhandball (Zusammenspiel u. genaues Zielen)
Im zweiten Abschnitt mussten die Jungs der 3. und 4. Klassen  ihre Handballerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, dazu wurden vier Mannschaften von den  Sportkoordinatoren der Schule Sabrina Cholibois und Andreas Hoppe, zusammengestellt. Es gab zwei Spielfelder, auf dem einem wurde Kastenhandball gespielt, welches eine Vorübung für das Handballspiel ist. Hier spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Das Ziel ist, den Ball durch ein Kastenteil zu werfen, welches sich in der gegnerischen Spielhälfte befindet. Um die Tore befinden sich Kreislinien. Innerhalb dieses Kreises darf nur der Torwart stehen. Tore können von beiden Seiten des Tores erzielt werden. Als Tor gilt, wenn der Ball vollständig durch den Kasten geschossen wird. Es gelten die Handballregeln. Auf dem zweiten Spielfeld wurde „normal“ Handball gespielt. Wir hatten genügend Zeit, dass jeder gegen jeden spielen konnte und wir am Ende einen Turniersieger hatten:
Die Klasse 4c!

Von insgesamt 86 teilnehmenden Jungs, schafften es immerhin 66 davon, an mindestens sechs Stationen erfolgreich zu sein.
Wir hoffen, dass durch diesen Aktionstag wieder einige Kinder Interesse am Handball spielen bekommen haben und es in einem Training einer unserer Jugendmannschaften ausprobieren werden.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Sportkoordinatoren Sabrina Cholibois und Andreas Hoppe von der Grundschule in Wabern, die immer mit dabei sind, wenn es um einen neuen Sport-Tag geht und an die Helfer vom Verein: Jessica Kleinmann, Lisa-Marie Berz, Fabienne Huy, Julia Marie Hoffmann, Volker Wald, Paul Fuhrmann, Helmut Seilfahrt, Harald Schnitzer, Rommon Kraus, und Steffen Schmude. Eure Julia Schmude (Jugendwartin).



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