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Staffeleinteilung der Frauen steht

 16.05.2012

SV Germania Fritzlar wechselt in die Nordstaffel

Der DHB hat, nachdem alle Entscheidungen gefallen sind, die Einteilung für die 3. Liga der Frauen vorgenommen. Aus dem Bereich der HBF mussten mit der TSG Ketsch, der TSG Wismar und dem MTV Altlandsberg nur drei Mannschaften aufgenommen werden. Der VfL Wolfsburg und die SG Kickers-Sindelfingen hatten auf eine Teilnahme am Spielbetrieb in Liga 3 verzichtet. Aus den vierten Ligen stoßen insgesamt neun Mannschaften hinzu.

Weil insgesamt drei Oberligen (Nordsee, Mittelrhein/Niederrhein und Schleswig-Holstein/Hamburg) auf einen Aufsteiger verzichteten, konnten der TV Grenzach, die PSV Recklinghausen, der TV Großbottwar und die HSG Albstadt trotz eines sportlichen Abstieges in der 3. Liga verbleiben. Relegationsspiele mussten weder um den Aufstieg, noch um den Abstieg angesetzt werden, da man derzeit aufgrund der Anzahl der Bewerber die Sollstärke von 56 Vereinen erreichte. Allerdings könnte nach der Lizenzerteilung für die DJK/MJC Trier in der 1. Bundesliga die Teilnahme der 2. Mannschaft an der 3. Liga fraglich sein.

Zu berücksichtigen galt auch die Regel, Mannschaften aus einem Oberligabereich nur in maximal zwei Staffeln aufzuteilen. Der Thüringer HC II wurde somit als einziges mitteldeutsches Team in die Nordstaffel eingegliedert, wo Fritzlar ebenfalls der einzige hessische Verein ist. Auch die TSG Ketsch ist als Team der BWOL in der Weststaffel allein auf weiter Flur. Unter neuem Namen firmiert die HSG Stemmer-Friedewalde, die künftig als HSV Minden-Nord am Ligabetrieb teilnimmt.

Staffel Nord
HSG Menden-Lendringsen; SG Knetterheide/Schötmar, BVB Dortmund II, HSV Minden-Nord, HSG Blomberg-Lippe II, PSV Recklinghausen,
HSG Union 92 Halle, SV Werder Bremen, TV Oyten, VfL Oldenburg II, MTV Rohrsen, HSG Osterode-Harz, SV Germania Fritzlar, Thüringer HC II. 
 
Staffel Ost
Rostocker HC, TSG Wismar, Berliner TSC, SV GW Schwerin, MTV Altlandsberg, Frankfurter HC II, HF HUK, Buxtehuder SV II; VfL Bad Schwartau, TSV Owschlag, SHV Oschatz, HC Rödertal, HC Sachsen Neustadt-Sebnitz, HC Leipzig II.
Staffel West
TSG Ketsch, DJK/MJC Trier II, Roude Leiw Bascharage, SG Mainz-Bretzenheim, TuS Neukirchen, TG Konz, TV Beyeröhde, HSV Solingen-Gräfrath, 1. FC Köln, TuS Lintfort, HSG Gedern-Nidda, HSG Mörsfelden-Walldorf, HSG Kleenheim, HSG Sulzbach-Leider.
Staffel Süd
TSV Haunstellen, TSV Ismaning, ESV Regensburg, TV Großbottwar, SV Allensbach, SG H2Ku Herrenberg, TV Nellingen II, TV Möglingen, TG Nürtingen, HSG Albstadt, VfL Waiblingen, TV Grenzach, HSG Freiburg, Neckarsulmer Sport-Union
Von: W.Z.

 

Video zum Saisonabschluss

Hier der Zusammenschnitt unseres letzten Spiels inkl. Impressionen der Saisonabschlussfeierlichkeit:

Fritzlar schlägt Meister - Huck singt für Quartett

 Tränen-, aber auch siegreicher Abschied!

 Von Michael Koch

Auch gegen den Meister hielt die beste Abwehr der 3. Liga Ost: Mit 31:26 (15:14) schlugen die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar die Bundesliga-Reserve der HSG Blomberg-Lippe. Und rückten zum Saisonabschluss durch die Niederlage des Thüringer HC II parallel in Leipzig sogar noch auf den dritten Platz vor.

Der glatte Erfolg gegen den Klassenprimus war nicht unbedingt zu erwarten. Stand doch am Vorabend der Polterabend von Torhüterin Danja Lerch an. Aber auch die Lipperländerinnen hatten ihr Handicap: Sechs Spielerinnen bestritten schon das zweite Spiel des Tages nach ihrer A-Jugend-Partie in Bad Wildungen. Belastungen, die man beiden Teams in der Anfangsphase nicht anmerkte. Vielmehr wurde hüben wie drüben erfrischender Handball mit vielen sehenswerten Aktionen geboten. Mit spielerischen Vorteilen bei der HSG, wohingegen der SVG durch Kampf und Spieltaktik überzeugte.

Die offensive Deckung der Gäste beispielsweise knackte Anne Breitschuh fast allein. Wiederholt ging sie zu Sabine Kirmse an den Kreis über und zwang die Abwehr damit zum Rückzug. Was Schmalz den nötigen Platz im Rückraum bescherte. Die Folge: Drei Treffer der Linkshänderin in Folge führten nach anfänglichen Rückständen zum 7:7-Ausgleich (15.). „Eine Situation, wie wir sie trainiert haben“, lobte Bachmann das taktische Verständnis ihrer Regisseurin. Weil auch die Außen Frank und Miszczyj zuverlässig trafen und Rodziewicz zwischen den Pfosten eine Klassepartie ablieferte, übernahmen die Domstädterinnen anschließend das Kommando. Und retteten einen knappen Vorsprung in die Pause.
Den sie nach dem Wechsel vorübergehend abgaben (17:19, 40.), ehe sie in den letzten 20 Minuten gegen sichtlich geschlauchte Gäste noch einmal richtig Gas gaben. „Wir waren fertig“, gab HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm zu. Was Fritzlar konsequent ausnutzte: Heidenreich traf von Linksaußen, Schmalz im Tempogegenstoß und Miszczyj per Heber. Über 20:19 (42.) und 28:22 (53.) setzten sich die Domstädterinnen ab und feierten einen ungefährdet Sieg.
Dem anschließend so manche Träne folgte. Vor allem, als Bibiana Huck am Mikrofon ihre scheidenden Kameradinnen mit der Hymne „Time to say goodbye“ verabschiedete. Foto: Jörn Bänfer
SVG: Rodziewicz, Lerch - Kirmse 4, Heidenreich 1, Frank 3, Pirvan, Giebisch 2, Breitschuh 5, Horn 1, Miszczyj 7/1, Schmalz 6, Schwalenstöcker 1, Dreyer 1.
 
Zwischenstände: 0:1 (2. min.), 2:3 (4.), 3:5 (7.), 8:8 (15.), 11:10 (21.), 15:14 (Halbzeit), 17:19 (39.), 23:20 (45.), 26:22 (48.), 31:26.
Zuschauer: 250
 
Weitere tolle Fotos: Katrin Schmalz.de

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Saisonheft 11/12

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Frauen 3. Liga
05.05.2012
SVG I : HSG Blomberg-Lippe II
31 : 26   

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Tabelle 3.Liga Ost

1 HSG Blomb.g-Lippe II 41:11
2 SG 09 Kirchhof 38:14
3 SV Germania Fritzlar 36:16
4 Thüringer HC 35:17
5 SHV Oschatz 34:18
6 HC Leipzig II 33:19
7 Stemmer/ Friedewald 33:19
8 SG Knetterheide 26:26
9 Union ´92 Halle 24:28
10 HC Neustadt-Sebnitz 23:29
11 HSG Osterode/Harz 22:30
12 Eintracht Hildesheim 10:42
13 HSC Magdeburg  6:46
14 TSV Burgdorf  3:49

Stand: 05.05..2012

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