AKTUELLES SAISON 2026/2027
Vorschau auf kommendes Wochenende:
Samstag, 07.11.2026, 14:30 Uhr HSG Ederbergland – SV Germania Fritzlar II
Sonntag, 08.11.2026, 11:00 Uhr weibl. Jugend E – SV Reichensachsen II
Sonntag, 08.11.2026, 12:30 Uhr weibl. Jugend D – SV Reichensachsen
Sonntag, 08.11.2026, 14:00 Uhr weibl. Jugend C – SV Reichensachsen
Sonntag, 08.11.2026, 15:00 Uhr HSG Wesertal – SV Germania Fritzlar
Klare Sache beim ersten Heimsieg – Germania Fritzlar lässt der HSG Twistetal beim 31:22 keine Chance
Nun ist den Handballerinnen des SV Germania Fritzlar auch der erste Heimsieg in der laufenden Regionalliga-Saison gelungen. Nach drei Auswärtserfolgen sicherten sich die Domstädterinnen beide Punkte im Duell gegen die HSG Twistetal und ließen dem Kontrahenten beim 31:22 (14:8) keine Chance. Für Fritzlar war es zugleich der höchste Derbysieg gegen den nordhessischen Nachbarn.
Einer, der eine kurze Anlaufphase benötigte, denn die Gastgeberinnen gerieten zunächst mit 1:4 (5.) in Rückstand. Doch der Umschwung folgte mit einem 7:0-Umlauf postwendend. „Wir sind dann in Fahrt gekommen“, freute sich SVG-Spielerin Liv Geldmacher. Dabei erlebten die Gäste eine zwölfminütige Torflaute, ehe Twistetals beste Torschützin Anna-Lena Reese (8/3) die gewohnt starke SVG-Torhüterin Katarzyna Zwicker wieder überwinden – und mit ihrem Team einen Drei-Tore-Rückstand (27., 8:11) wahren konnte. Resultierend auch aus Fehlern der Gastgeberinnen. Näher kam der Nachbar aber nicht heran, weil sich der Tabellenvorletzte ebenfalls etliche Fehler leistete sowie Durchschlagskraft vermissen ließ. Mit einem Dreierpack durch Anna-Maria Spielvogel, Anna Ködel und Geldmacher sorgte Fritzlar vor der Pause für ein komfortables Polster und machte mit Wiederanpfiff stark weiter.
Mit Druck über die erste und zweite Welle. Und mit Geldmacher aus der zweiten Reihe, die ungehindert zum Wurf kam und ihre Chancen nutzte. „Wir dachten, dass Twistetal in der Abwehr höher steht“, erklärte die fünffache Torschützin. Mit einem Doppelschlag erhöhte Geldmacher auf 15:8 (32.), Alicia Barth per Tempogegenstoß auf 19:12 (41.). Der Kantersieg gegen einen schwachen Gegner war in vollem Gange. Dabei trugen sich elf verschiedene Spielerinnen der Germania in die Torschützenliste ein. Allen voran Sina Ulrich mit 8/3 Treffern. Dass Twistetal mit einer einstelligen Niederlage noch gut bedient war, lag auch daran, dass die Gastgeberinnen Mitte der zweiten Hälfte eine Phase hatten, in der es nicht rund lief. „Uns hat da die Intensität gefehlt. Wir haben die Situationen nicht gut ausgespielt, keinen Druck aufgebaut“, erklärte SVG-Coach Milan Cermak. Hinzu kamen 18 technische Fehler seines Teams über die gesamte Spieldauer. Mit dem sehenswertesten Treffer – per Kempa nach Anspiel von Spielvogel – machte Ulrich den Vorsprung zweistellig, ehe Gina Meier für Twistetal zum Endstand traf.
SVG: „Kasia“ Zwicker (12P/18GT), Dominique Sawyer (1/4) – Xenia Ahrend 4, Alexa Schuldes, Marleen Krause 1, Anna Ködel 1, Liv Geldmacher 5, Sina Ulrich 8/3, Madlen Selbmann, Sarah Oschmann, Alicia Barth 2, MAren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 4, Bianka Bartalos 1
Oberliga
Fritzlar gewinnt mal wieder – Und so war der Coach des SV Germania Fritzlar II vollends zufrieden
Die Erleichterung war groß über den zweiten Saisonsieg nach zuletzt vier Niederlagen in Folge. Dieser war hintenraus nicht wirklich gefährdet – weil es der SVG gerade in der Schlussphase solide runterspielte, den Vorsprung ausbaute und sich auf seine Torschützinnen Liv Geldmacher, Joyce Hölscher und die gute Siebenmeterquote von Alina Eubel verlassen konnte. Dass es trotz einer insgesamt guten Leistung relativ eng war, lag daran, dass sich die Gastgeberinnen in der Offensive nicht kaltschnäuzig genug präsentierten. Die Angriffe wurden zwar gut vorbereitet, die Lücken gefunden, sich ordentlich bewegt. Dann aber scheiterten sie ein ums andere Mal an Twistetals Torfrau Alica Schmincke, die eigentlich nur die Torwarttrainerin ist. „Da müssen wir definitiv besser werden, müssen von einer Quote von 59 auf 65 Prozent kommen“, sagte Fritzlars Trainer Pascal Böcher, der aber die Defensivleistung seiner Mannschaft lobte. Abwehr und Torfrau hätten super harmoniert.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach, Marie Negovan, Lea Rohde 3, Florentine Blume 1, Liv Geldmacher 6, Madlen Selbmann 2, Marie Albus 5/1, Alicia Barth 2, Joyce Hölscher 5, Klara Minke, Alina Eubel 6/4

Die achtfache Torschützin Sina Ulrich, die mit dem SV Germania Fritzlar locker gegen
Twistetal gewann, verwandelt hier einen 7m.
Kantersieg: Fritzlar meldet sich furios zurück
Das war souverän: Die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar sind nach der Derby-Niederlage gegen die HSG Baunatal eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sie ließen dem Drittliga-Absteiger HSG Rodgau/Nieder-Roden beim 32:23 (19:11) nicht den Hauch einer Chance.
Ein Start-Ziel-Sieg, bei dem sich die Domstädterinnen ab Mitte der ersten Hälfte Tor um Tor absetzen konnten. „Auf so ein Spiel und so einen kleinen Durchbruch hatte ich gehofft“, freute sich SVG-Coach Milan Cermak und lobte den starken Kollektivauftritt seiner Mannschaft. Denn die machte es mit ihrer Abwehrleistung den Gastgeberinnen richtig schwer. Rodgau wurde zu Fehlern gezwungen, musste sich zudem unvorbereitete Würfe nehmen. Daraus entwickelte sich das Umschaltspiel der Gäste mit den leichten Toren über die erste und zweite Welle. Ebenso torgefährlich lief auch der Positionsangriff der Germania. Egal, ob gegen die anfängliche 6:0-Abwehr, auf die umgestellte 5:1-Deckung oder eine phasenweise kurze Deckung. „Wir sind mit allem klargekommen“, erklärte Cermak lobend.
Da waren es in der ersten Hälfte vor allem Spielvogel (7 Tore) und Anna Ködel (4), die nicht zu halten waren, dabei auch auf 15:10 (25.) erhöhten. Und da ließ sich Ulrich (10/6 Tore) ebenfalls nicht mehr stoppen, verwandelte zudem sicher die Strafwürfe, ehe Xenia Ahrend oder der Kreis die Freiräume zu nutzen wussten, als Spielvogel und Ulrich kurz gedeckt wurden. Zweistellig wurde der Vorsprung in der 40. Minute (24:14). Zwölf Tore lag Fritzlar zwischenzeitlich sogar vorn (54., 32:20), weil sie es den Gastgeberinnen, bei denen Rückraumspielerin Kristin Amos verletzt fehlte, weiterhin sehr schwer machten. Die holten zwar pro Halbzeit je fünf Strafwürfe raus. Als starker Rückhalt präsentierte sich indes Katarzyna Zwicker und parierte zudem mit Dominique Sawyer drei der zehn Siebenmeter, ehe Rodgau auf der Zielgeraden mit drei Treffern in Folge Ergebniskosmetik betreiben konnte.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Dominique Sawyer – Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes, Marleen Krause, Anna Ködel 4, Sina Ulrich 10/6, Sarah Oschmann, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher, Antonia Icke 2, Anna-Maria Spielvogel 9, Bianka Bartalos.
Wollrode lässt den Torexpress rollen –45:21 im Derby gegen Fritzlar II
Bericht der HNA von SINA TERNIS
Das war eine deutliche Angelegenheit: Der TSV Wollrode hat das Kreisduell in der Handball-Oberliga der Frauen nach allen Regeln der Kunst dominiert und sich mit 45:21 (20:11) gegen den SV Germania Fritzlar II durchgesetzt.
15 Minuten lang konnten personell dezimierte Gäste die Partie noch ausgeglichen gestalten, danach wurde es einseitig. Nachdem Coach Peter Martinez eine Auszeit nahm, löste die Handbremse bei seiner Mannschaft – und die zog anschließend Tor um Tor davon, baute den Vorsprung bis zur Pause auf neun Treffer aus. Dabei hatte auch der Trainer der Gastgeber auf einige Leistungsträgerinnen verzichten müssen, war aber in der Breite und, zumindest an diesem Samstagabend, auch qualitativ besser besetzt. Das allerdings wollte Fritzlars Trainer Pascal Böcher nicht so recht als Ausrede gelten lassen. Denn dafür war der Auftritt seiner Mannschaft zu schlecht. Ob nun Frustration oder ein zu starker Gegner dazu geführt hatte, dass sein SV das Handballspielen komplett einstellte, das vermochte er nicht zu sagen, „das werden wir aber auf jeden Fall im nächsten Training aufarbeiten müssen“.
Bei den Gastgeberinnen gibt es sicherlich nicht allzu viel aufzuarbeiten, denn da lief es 40 Minuten lang wie am Schnürchen, was auch die Zahlen belegen. Die Trefferquote betrug 73 Prozent, in den 60 Minuten fuhr Wollrode insgesamt 67 Angriffe, brachte aus Sicht des Trainers eine gute Mischung aus Robustheit, Schnelligkeit und Athletik auf die Platte. „Wir haben uns jetzt jede Woche in allen Bereichen um 10 bis 15 Prozent verbessert. Das zeigt, dass die Trainingsinhalte greifen“, so Martinez. Insgesamt sei es von der Torfrau über den Rückraum bis zu den Außen und dem Kreis eine Topleistung gewesen. Die Gäste waren weit weg von dieser Topleistung, warten seit mittlerweile vier Spieltagen auf einen Sieg.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Marie Negovan, Lea Rohde 4, Florentine Blume, Liv Geldmacher 4, Madlen Selbmann 1, Marie Albus 7/2, Klara Minke 4

Bild von Sarah Börger, Instagram: @frames_by_sarahb
Anna-Maria Spielvogel führt ihr Team zum souveränen Auswärtssieg
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






