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Vorschau auf das kommende Wochenende:
Samstag, 14.03., 18:00 HSG Gedern/Nidda - Frauen I
Sonntag, 15.03., 17:00 SG 09 Kirchhof II – Frauen II
AKTUELLES SAISON 2025/2026
Frustbewältigung in der Domstadt
Germania Fritzlar kanzelt Kleenheim ab – Ahrend knackt 100-Tore-Marke
Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Kleenheim
Den Schalter haben die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nach dem Derbyfrust erfolgreich umgelegt. Beim 33:23 (17:8) - Sieg wiesen sie die HSG Kleenheim-Langgöns frühzeitig in die Schranken. „Es war für uns enorm wichtig, souverän aufzutreten“, sagte SVG-Spielerin Merle Pauser erleichtert.
Ein Vorhaben, das von Beginn an konsequent umgesetzt wurde. „Wir haben auch gegen Twistetal nicht schlecht gespielt und mit unserer Leistung da weitergemacht“, lobte SVG-Coach Milan Cermak den starken Kollektivauftritt. Da gelang Kleenheims Rechtsaußen Louisa-Marie Andermann mit ihren Treffern zum 2:2 (4.) letztmals der Ausgleich, und da war der Rückraum der Gäste um Laura Euler und Franziska Dietz in der ersten Hälfte nahezu abgemeldet. Neun ihrer zehn Treffer erzielte die drittligaerfahrene Dietz erst in der zweiten Hälfte. „Das hatten wir uns vorgenommen, über die Abwehr zu dominieren“, betonte Cermak. Dessen Team nach der 9:7-Führung (17.) knapp zehn Minuten keinen Treffer der Gäste mehr zuließ. Mit jeweils drei Toren von Antonia Icke und Anna-Maria Spielvogel schraubten die Gastgeberinnen währenddessen den Vorsprung in die Höhe. Erstmals zweistellig wurde es beim 18:8 (31.) durch Sina Ulrich. Da funktionierte es in der Abwehr weiterhin, „dass wir ins Abwehrzentrum rücken und verdichten“, wie Pauser erklärte.
Starke Torhüterleistungen gab es auf beiden Seiten, die sich mit 18 Paraden auf Fritzlarer Seite sowie 17 gehaltenen Bällen bei Kleenheim fast die Waage hielten. Da wurden auch einige Würfe der Gastgeberinnen zur sicheren Beute der HSG-Torfrauen, ebenso wie bei der Germania Katarzyna Zwicker und Gloria Vesper glänzten. Kleenheim brachte sich zudem mit Fehlern und Fehlpässen im Spielaufbau um die eigenen Möglichkeiten. Mit ihrem Doppelschlag erhöhte Pauser schließlich auf 23:11 Uhr (39.). Mit ihren 8/2 Toren knackte Xenia Ahrend (103/18) die 100-Tore-Marke. Kurz vor Schluss bekam auch Jana Herbst aus Fritzlars Oberliga-Team noch ihre Einsatzzeit. Die Linksaußen sprang für Alexa Schuldes und Maren Kleinhenz (beide verletzt) ein. Kurzfristig fiel zudem Rückraumspielerin Sarah Oschmann (krank) aus.
SVG: „Kasia“ Zwicker (11 Paraden/13 Gegentore), Gloria Vesper (7 P./10 GT); Jana Herbst, Xenia Ahrend 8/2, Marleen Krause 2, Sina Ulrich 3, Alicia Barth 3, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke 3, Anna-Maria Spielvogel 6/2, Merle Pauser 4, Bianka Bartalos 3
Fritzlar II verschläft den Beginn der zweiten Halbzeit
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Zwehren/Kassel
SV Germania Fritzlar II - HSG Zwehren/Kassel 24:30 (12:14 Uhr)
Manchmal entscheidet eben die Konstanz. Und die war im Fall der Domstädterinnen das fehlende Puzzlestück zum Erfolg. Es war gerade Halbzeitpause: Da kam der SVG schläfrig aus der Kabine, ließ die Kasselerinnen von 12:14 Uhr auf 12:18 Uhr (35.) davonziehen. „Zwehren war dann einfach abgezockt“, kommentierte Susanne Bachmann jene Phase. Ansonsten sah die Übungsleiterin einen vernünftigen Auftritt ihrer Mannschaft. In der ersten Halbzeit bestach Fritzlar mit einer „überragenden Abwehr“ (Bachmann), blieb stets am Gegner dran. Ging durch Florentine Blume gar mit 11:9 (26.) in Führung. Ehe eine Schlussoffensive der HSG in Halbzeit eins die Weichen für den Gäste-Erfolg stellte. Zum Ende der Partie kämpfte sich der SVG zwar noch mal bis auf vier Tore ran (22:26 Uhr, 55.) – jedoch ohne Ertrag.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 6/1, Jana Herbst 1, Lea Biebrach, Hailey Carl 1, Cira Zinn 3, Florentine Blume 2, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 4/3

Xenia Ahrend nach einem Torerfolg im Spitzenspiel gegen Weiterstadt © Foto: SV Germania Fritzlar
Der Motor gerät allmählich ins Stottern
SV Germania Fritzlar verliert nächstes Derby – 23:24 gegen die HSG Twistetal
Bericht der HNA von T. Spohr vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Twistetal
Wieder kein Sieg für den SV Germania Fritzlar: Nach der Derbyniederlage gegen die HSG Baunatal hat es nämlich nun die nächste Pleite gesetzt. So verloren die heimischen Regionalliga-Handballerinnen bei der HSG Twistetal mit 23:24 (13:12).
Dabei erwischte die Germania einen eindrucksvollen Start, lag nach Treffern von Bianka Bartalos und Xenia Arend (2) mit 3:1 in Führung. Da agierte die Defensive der Gastgeber noch zu zaghaft, was Fritzlar eben gnadenlos ausnutzte. Das Problem: Diese Gemengelage sollte sich rasch ändern. Denn mit zunehmender Spielzeit ließ sich die Mannschaft von Trainer Milan Cermak ins passive Spiel drücken. Twistetal glich aus, ging gar in Führung, was bis zum 8:7 (17.) anhielt. Dass der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt nicht deutlicher ausfiel, lag auch an zahlreichen Fehlwürfen der Gastgeberinnen. Es war also noch alles offen für Fritzlar. Das wussten auch Xenia Ahrend und Alexa Schuldes, die einen 11:12-Rückstand kurz vor der Pause in ein 13:12 für den SVG ummünzten.
Ein Trend, der nach dem Seitenwechsel zunächst fortwährte – die Domstädterinnen erzielten in Person von Merle Pauser den ersten Treffer der zweiten Halbzeit, befanden sich mit zwei Toren in Front. Doch schnell entwickelte sich wieder ein Zustand, in dem sich die Germania mit der Twistetaler Deckung schwertat. Daraus resultierte ein Kräftemessen auf Augenhöhe, die Zuschauer sahen ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass Twistetal die Partie zwischenzeitlich gedreht hatte und bis auf drei Tore davongezogen war (20:17, 50.). Denn Fritzlar agierte in der Defensive nun offensiver, kämpfte sich wieder ins Spiel zurück – Anna-Maria Spielvogel erzielte den 22:22-Ausgleich. Da waren noch rund 80 Sekunden zu spielen, ehe es richtig dramatisch wurde. So ging Twistetal nur 20 Sekunden vor Ertönen der Sirene wieder in Führung, ehe die Domstädterinnen durch Sina Ulrich abermals zum Ausgleich kamen. Es war jedoch nicht der Schlusspunkt. Denn der letzte Angriff gehörte noch mal der HSG. Da schien Twistetal bei einem Passversuch auf Reese den Ball verloren zu haben, dieser kullerte aber direkt vor die Füße der von der rechten Seite einlaufenden Meike Voß – die Kreisläuferin vollstreckte und ließ ihre Farben jubeln. Ganz zum Ärgernis von Cermak: „Sehr bitter. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können. Wir haben es aber selbst verschuldet, weil wir eben ein, zwei Fehler zu viel gemacht haben“, ließ der SVG-Trainer verlauten.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper; Xenia Ahrend 6, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause 1, Sina Ulrich 3, Sarah Oschmann, Alicia Barth, Joyce Hölscher 2, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 3, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 2
Oberliga
Fritzlar II feiert wichtigen Auswärtssieg mit 27:33 (11:12) bei der HSG Twistetal II und klettert damit auf den 8. Tabellenplatzlatz
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Twistetal II
Nach dem Heimsieg der Vorwoche gegen die TSG Dittershausen (32:28) hat die Germania den nächsten Erfolg eingetütet. Im Gastspiel beim Tabellenletzten musste sich der SVG jedoch zunächst einmal ordentlich strecken. Denn die HSG agierte aufmüpfig, stellte die Fritzlarer Abwehr vor Probleme. So lagen die Gäste mit 4:7 (11.) und 6:10 (18.) zurück. „Wir waren in der Anfangsviertelstunde defensiv einfach schlecht“, bilanzierte Trainerin Susanne Bachmann. Das Blatt wendete sich jedoch: Angeführt von Florentine Blume und Joyce Hölscher im Mittelblock, agierten die Gäste nun sattelfester. Fritzlar blieb zwölf Minuten ohne Gegentreffer, ging mit einem 12:11 in die Pause. Dass die Germania nun alles in der eigenen Hand hatte, war auch Esther Bin Amuri zu verdanken. Die Torfrau, die bislang kaum Spielzeit bekommen hatte, durfte sich ab der 15. Minute beweisen, zeigte „eine starke Leistung“ (Bachmann). In Halbzeit zwei kam Twistetal noch mal auf 18:18 (42.) heran, die Domstädterinnen setzten sich jedoch umgehend wieder ab und brachten die Führung über die Ziellinie.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 1, Jana Herbst 7, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 5, Kira Zinn 3, Florentine Blume 1, Marie Albus 5, Joyce Hölscher 4, Klara Minke 1, Alina Eubel 5/2

Unter Bewachung: Fritzlars Xenia Ahrend (mit Ball) wird von Twistetals Kim Hering gehalten.
© Foto: Bauschmann
Fritzlar gerät in hitzigem Derby ins Straucheln
Domstädterinnen unterliegen der HSG Baunatal nach starker erster Halbzeit – Trubel bei Sirene
Es ging zur Sache im Spitzenspiel der Regionalliga: 240 begeisterte Fans erlebten einen emotionsgeladenen und hitzigen Derby-Krimi zwischen den Handballerinnen des SV Germania Fritzlar und der HSG Baunatal. Nach der Halbzeitführung der Domstädterinnen hatte am Ende aber der nordhessische Nachbar die Nase mit 27:26 (11:14) vorn.
„Man hat gesehen, dass Baunatal den Sieg mehr wollte. Wir hatten Dinge vorbereitet, haben aber keinen Druck auf die Platte gebracht“, sagte ein enttäuschter SVG-Coach Milan Cermak. Nach dem Führungstreffer der Gäste 25 Sekunden vor Schluss durch die herausragende Leonie Brüßler (12 Tore), blieb seinem Team ein letzter Angriff. Dabei musste ein Freiwurf nach Ablauf der Zeit direkt ausgeführt werden. Anna-Maria Spielvogel blieb mit ihrem Wurf in der HSG-Deckung hängen, traf dabei Brüßler im Gesicht. Die Emotionen kochten nun über. HSG-Coach Arnd Kauffeld rannte vor dem Abpfiff aufs Feld, wollte seine Spielerin „schützen“. Dafür sah der Übungsleiter die Gelbe Karte, während Spielvogel für den Gesichtstreffer die Rote Karte bekam. „Da war so viel Dampf in dem Spiel“, entschuldigte sich Kauffeld im Nachgang, sprach anschließend auch mit Spielvogel über die Aktion.
Einen perfekten Start in die Partie erwischten die Gastgeberinnen, lagen bereits in der 9. Spielminute mit 5:1 vorn. Verlass war dabei auf Torfrau Katarzyna Zwicker, die mit vier Glanztaten ihren Vorderleuten den Weg ebnete. Am Ende überragte Zwicker mit 17 Paraden, entschied das Torhüterduell (sieben Paraden bei Baunatal) klar für sich. Woraus Fritzlars Angriff in Summe zu wenig machte, sich stattdessen Ballverluste leistete. Erstmals Sand ins SVG-Getriebe kam so nach dem 7:3 (10.), eine neunminütige Torflaute schloss sich an. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gäste (18., 6:7) folgten bis zur 25. Minute lediglich zwei Tore durch die beste SVG-Schützin Xenia Ahrend (7/2) und Spielvogel. Die Regisseurin war es auch, die mit zwei weiteren Treffern dazu beitrug, dass die Gastgeberinnen den Schalter bis zur Pause wieder umlegten, eine drei-Tore-Führung herauswarfen.
Mit Wiederanpfiff „verschenkte“ (Cermak) die Germania erneut die Bälle, kam erst im siebten Angriff per Strafwurf zum ersten Treffer durch Ahrend. Die anschließen erneut vom Punkt (38., 16:14) traf, und die auch in der 42. Minute ihre Mannschaft nach der Halbzeit mit dem ersten Tor aus dem Spiel heraus erlöste. Da hatte Baunatal bereits erstmals durch ein Siebenmetertor durch Paulina Kauffeld die Führung übernommen, steckte dabei auch die Rote Karte gegen Letizia Trombello weg, die sie nach einem Foul an Spielvogel sah. Beim 25:22 (55.) erhöhte Baunatal erstmals auf drei Tore, fand die Lücken im SVG-Mittelblock. “Wir haben vorn zu oft gewartet, die Entscheidung zu oft Spieli überlassen“, haderte Cermak, der wie auch Baunatal nun im Sieben-gegen-sechs agierte. Fritzlars Kopf der Mannschaft war es auch, die mit zwei weiteren Treffern und zusammen mit den Toren von Merle Pauser und Alexa Schuldes in der Schlussminute noch mal den Ausgleich herstellte, Baunatals Siegtreffer aber nicht verhindern konnte. „Unfassbar“, freute sich Kauffeld nach einer „Mega-Angriffsleistung“ seines Teams. Für Ahrend kam die erste Heimniederlage auch zustande, “weil wir nach der besten Abwehrleistung in der ersten Hälfte, die schlechteste haben folgen lassen.“
SVG: „Kasia“ Zwicker 1 (17 P./26 GT), Gloria Vesper; Xenia Ahrend 7/2, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause, Sina Ulrich 3, Alicia Barth, Joyce Hölscher, Antonia Icke 1, Anna-Maria Spielvogel 6/2, Merle Pauser 3, Bianka Bartalos 2
Fritzlar II feiert wichtigen Sieg
SV Germania Fritzlar II - TSG Dittershausen 32:28 (15:15)
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen den TSV Dittershausen
Auch das Rückspiel entschieden die Domstädterinnen für sich. Womit der Rivale bereits um acht Punkte distanziert ist. Allerdings erwischte der Tabellenvorletzte den deutlich besseren Start, weil Fritzlar zunächst gute Chancen liegenließ. Nach einem Doppelschlag von Melina Wilke zum 2:0 (3.) führte die TSG über 4:1 (8.) bis zum 13:9 (24.) recht deutlich. Dann aber bekam die Mannschaft von Trainerin Susanne Bachmann schnell die Kurve. Der Lohn: Ein in Summe 11:3-Lauf vor und nach der Pause. Cira Zinn hatte daran mit vier Treffern ihren Anteil. “Im Angriff waren wir klar verbessert, dafür lief es in der Abwehr diesmal nicht so gut. Das hat aber im Tor eine überragende Paula Ritter wettgemacht“, erklärte Bachmann. Die Gäste gaben sich zwar nicht geschlagen, konnten aber maximal noch etwas verkürzen. Spätestens mit dem siebten Treffer für Hailey Isioma Carl zum 32:27 (58.) waren die wichtigen zwei Punkte sicher.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 2, Lea Biebrach 3, Hailey Carl 7/2, Kira Zinn 8, Florentine Blume 1, Marie Albus 3, Alicia Barth, Joyce Hölscher 3, Antonia Icke, Klara Minke 4, Alina Eubel 1/1

Der letzte Wurf des Spiels: Anna-Maria Spielvogel blieb in der HSG-Mauer hängen, die Niederlage des SVG war besiegelt. © Foto: Sara Freudenstein

Mit vier Toren am Erfolg beteiligt: Fritzlars Klara Minke (l.), hier im Duell mit Dittershausens Melina Wilke. © Foto: Sara Freudenstein
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






