AKTUELLES SAISON 2026/2027
Vorschau auf kommendes Wochenende:
Samstag, 24.10.2026, 12:00 Uhr JSG Dreiburgen – weibl. Jugend E
Samstag, 24.10.2026, 18:30 Uhr TSV Wollrode – SV Germania Fritzlar II
Samstag, 24.10.2026, 20:00 Uhr HSG Rodgau/Nieder-Roden – SV Germania
Fritzlar
Sonntag, 25.10.2026, 14:30 Uhr TV Hersfeld – weibl. Jugend C
Sonntag, 25.10.2026, 16:15 Uhr TV Hersfeld – weibl. Jugend D
OBERLIGA
Fritzlar II unterliegt Reichensachsen mit 29:31 (9:15)
Nur mit zwei Toren gegen den Tabellenführer verloren, das hört sich aus Sicht der Gastgeber nicht
schlecht an – allerdings hätte mit einer besseren ersten Halbzeit durchaus mehr herausspringen
können. Da nämlich lag die Mannschaft von Pascal Böcher zwischenzeitlich mit sieben Toren
zurück, beim Ertönen der Pausensirene waren es immer noch sechs Treffer Rückstand. Und das
lag nicht mal unbedingt daran, dass Reichensachsen so stark aufgetreten war, sondern vielmehr
daran, dass die Fritzlarer Reserve sich zu viele Fehler geleistet hatte. „Das war eine Halbzeit, die
unserer nicht würdig war“, brachte es Böcher auf den Punkt. Der legte dann den Finger in die
Wunde, sprach die Fehler an und sah nach der Pause ein komplett anderes Gesicht von seiner
Mannschaft. Sie kämpfte sich Tor um Tor heran, schaffte es nach 43 Minuten sogar, den 20:20-
Ausgleich zu erzielen. Der SVG ließ allerdings gute Chancen ungenutzt, um selbst in Führung zu
gehen. „Da fehlt uns noch die Kaltschnäuzigkeit“, sagte der Trainer.
SVG II: Esther Bin Amuri, Rebekka Engel – Lea Biebrach 1, Anamarija Mustapic 6/2, Lea Rohde
8, Florentine Blume, Madlen Selbmann 4, Marie Albus 1, Alicia Barth 4, Joyce Hölscher 2, Klara
Minke 3, Alina Eubel
Es kam wie erwartet: Vor 250 Fans lieferten sich die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar und der HSG Baunatal einen offenen Schlagabtausch.
Trotz Halbzeitführung der Domstädterinnen hatten die VW-Städterinnen am Ende mit 24:22 (9:12) die Nase vorn. Für Fritzlar war es die zweite Derby-Heimniederlage in Folge gegen den nordhessischen Nachbarn.
Eine, die bei den Gastgeberinnen erst einmal sacken musste. „Wir geben in der ersten Halbzeit den Takt an, kommen aber nicht gut aus der Pause, spielen nicht diszipliniert genug und treffen vorne falsche Entscheidungen“, haderte Niklas Schmaler, Mannschaftsverantwortlicher im SVG-Team. Es war eine Begegnung, die insbesondere in der ersten Hälfte von starken Abwehrreihen dominiert wurde. Fritzlar ging im 6:0-Verbund konsequent auf die ballführende Spielerin raus, stoppte den Spielfluss der Gäste frühzeitig. Lohn der starken Abwehrarbeit: Baunatals Aufbaureihe, in der Letizia Trombello zu Beginn umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte, kam überhaupt nicht zum Zug. Lediglich vier Tore über Außen gelangen dem Nachbarn bis zur 15. Minute. Aber auch die unbequeme 5:1-Deckung der Gäste machte es der Germania schwer. Zudem häuften sich Fehler im Spielaufbau auf beiden Seiten. Was die Kontrahenten weitgehend ungenutzt ließen, denn ausgeglichen blieb es bis zum 9:9 (26.). Erst durch die Hereinnahme der siebten Feldspielerin bei Baunatal gelang es den Gastgeberinnen, sich abzusetzen. Dank Torfrau Katarzyna Zwicker, die zweimal ins verwaiste HSG-Gehäuse traf, ehe Marleen Krause für eine Drei-Tore-Führung sorgte.
Doch mit Wiederanpfiff war Sand im SVG-Getriebe. Mit einem Doppelschlag von Paulina Kauffeld war Baunatal dran (35., 11:12) und lag in der Folge erstmals mit zwei Toren (47., 18:16) vorn. „Vorne sind wir zunächst nicht in die Tiefe gekommen. Wir haben es aber geschafft, uns in das Spiel hineinzubeißen, die Mannschaft hat einen Supercharakter gezeigt“, lobte HSG-Coach Arnd Kauffeld nach der Niederlage zuletzt gegen den TV Hüttenberg. Entscheidend: Bis Mitte der zweiten Hälfte gelangen seinem Team acht Treffer, der Germania hingegen nur vier. Trotz weiterhin starker Leistung von Zwicker, die auf 16 Paraden kam. „Wir machen zu viele Fehler, die uns den Sieg gekostet haben. Baunatal hat uns dagegen die Tore nicht geschenkt“, monierte die SVG-Torhüterin. Dazu ließ Fritzlars Angriff weiterhin die nötige Durchschlagskraft vermissen, Würfe gingen auch am Tor vorbei. Passend: Eine klare Chance vereitelte in der 58. Minute die Ex-Fritzlarerin Paula Küllmer im HSG-Gehäuse, sodass drei Treffer in Folge der Gäste in den letzten drei Minuten zum 24:21 das Spiel entschieden.
SVG: „Kasia“ Zwicker 2, Dominique Sawyer, Lina Veit – Xenia Ahrend 1, Alexa Schuldes 1, Marleen Krause 3, Liv Geldmacher, Anna Ködel 2, Sina Ulrich 1, Sarah Oschmann 1, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 1, Joyce Hölscher 1, Antonia Icke 3, Anna-Maria Spielvogel 6/3, Bianka Bartalos.

Kasi Zwicker, mit zwei Toren und mehreren tollen Paraden,
konnte auch sie die Derbyniederlage nicht verhindern.
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt






