
Vorschau auf das kommende Wochenende

Sa., 07.02.26 13:00 Uhr WCJ - HSG Waldhessen
Sa., 07.02.26 15:00 Uhr WDJ - HSG Werra/Landeck
So., 08.02.26 11:30 Uhr SV Reichensachsen II - WEJ
AKTUELLES SAISON 2025/2026
Nach Weckruf noch die Kurve bekommen - Fritzlar müht sich zum Sieg beim Tabellenvorletzten
Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft bei der HSG Wettenberg
Das war mühsamer als erwartet: Am Ende waren die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar froh, dass sie zwei Punkte mit im Gepäck hatten. Dank einer starken Schlussoffensive, mit der die Domstädterinnen die enge Partie beim Tabellenvorletzten HSG Wettenberg noch mit 24:20 (10:9) für sich entschieden.
Erleichtert zeigte sich SVG-Coach Milan Cermak: „Auch Spiele, in denen es nicht so läuft, musst du gewinnen. Egal wie.“ Verlass war dabei auf Fritzlars starke Torfrau Gloria Vesper, die mit ihren Paraden Schlimmeres verhinderte. Der Grund für das schwache Auftreten ihrer Vorderleute: Es war Sand im SVG-Getriebe. Unzählige – zum Teil auch beste Einwurfmöglichkeiten – brachten die Gäste vom Start weg nicht im Wettenberger Tor unter. Resultierend daraus der 1:5-Rückstand (8.). So brauchte es für den zweiten Germania-Treffer neun weitere Minuten (11., 2:5). Auch in der Folge lief es kaum besser, „weil wir weiterhin zu viele Chancen liegen gelassen haben. Das hat für Verunsicherung gesorgt“, wie Cermak erklärte. Er musste neben Sina Ulrich (Fuß) auf Sarah Oschmann (Wade) verzichten. Immerhin: Marleen Krause glich beim 8:8 (24.) aus, ehe Maren Kleinhenz der erste Führungstreffer gelang. Der offene Schlagabtausch ging aber weiter.
Auch, weil die Gastgeberinnen den mehrmaligen Zwei-Tore-Vorsprung der Germania nach dem Wechsel jeweils zu Nichte machen konnten. Entscheidend für Cermak: „Trotz einer guten Abwehrleistung schafften wir es nicht, uns abzusetzen.“ Das wiederholte Problem: Schwache Abschlüsse, die zur sicheren Beute von Wettenbergs Torfrau Lena Reuschling wurden. Die Partie drohte beim 15:17-Rückstand (47.) gar zu kippen. Was aber gleichzeitig einem Weckruf glich. Denn der zweitbeste Angriff der Liga fand nun zur gewohnten Treffsicherheit. Dank vier Toren in Folge durch Anna-Maria Spielvogel, Bianka Bartalos (2) und Merle Pauser rissen die Domstädterinnen das Ruder schnell wieder herum. Zwar schaffte Wettenberg noch zweimal den Anschlusstreffer (18:19 und 19:20), scheiterte in der Schlussphase aber auch an der eingewechselten Katarzyna Zwicker, die in den letzten acht Minuten nur noch zwei Gegentore zuließ. Während Fritzlar Nervenstärke bewies. Zunächst verwandelte die beste SVG-Schützin Xenia Ahrend ihren dritten Strafwurf, ehe sie mit Spielvogel und Bartalos die Entscheidung herbeiführte und somit mit ihrem Team den dritten Sieg in Serie perfekt machte.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper; Xenia Ahrend 7/3, Alexa Schuldes 1, Marleen Krause 4, Alicia Barth 1, Maren Kleinhenz 3, Joyce Hölscher, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 4, Merle Pauser 1, Bianka Bartalos 3
Körle nutzt Räume und jubelt
FSG gewinnt wichtiges Kreisduell gegen Germania Fritzlar II
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Körle/Guxhagen
Es war ein Spiel, bei dem nach Abpfiff zwei Gefühlslagen vorherrschten. Da war einerseits die Freude bei der FSG Körle/Guxhagen, die sich nach ihrem 32:25 (14:9)-Sieg gegen den SV Germania Fritzlar II reichlich Luft in der Handball-Oberliga verschafft hatte. Und andererseits der Frust bei den Domstädterinnen, für die es im Tabellenkeller nun langsam eng wird.
Entsprechend glücklich zeigte sich Sabrina Lizan: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin sehr stolz auf die Mädels“, äußerte die Spielertrainerin. Die in jenem Kreisduell unter besonderer Beobachtung stand. So wurde das Rückraumass über weite Strecken der Partie in Manndeckung genommen – was dem Erfolg jedoch keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: „Dadurch haben sich Räume ergeben“, sagte Lizan. Beispielsweise für Alexandra Streich, die nach einem starken Beginn auf 12:6 (22.) für Körle stellte. Es sollte keine Momentaufnahme bleiben, stattdessen hielt die FSG ihren Vorsprung über die restliche Spielzeit auf souveräne Art und Weise.
Was dabei auf der Gegenseite schieflief? SVG-Trainerin Susanne Bachmann hatte die Erklärung: „Wir standen eigentlich gut in der Abwehr. Nur ist uns immer dieser eine Fehler passiert.“ Zwar kamen die Gäste in der zweiten Halbzeit noch mal ran – Marie Albus traf zum 18:22 aus SVG-Sicht (47.).
Doch es nützte nichts. Körle blieb cool, baute seinen Vorsprung wieder aus. Spätestens als Kirsten Bänfer ein Doppelschlag auf 29:22 (55.) gelang, war die Partie entschieden. Fritzlar ist dadurch auf den neunten Tabellenplatz abgerutscht, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur noch zwei Punkte.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Lea Biebrach, Hailey Carl 6, Cira Zinn, Florentine Blume 3, Marie Albus 1, Alicia Barth 4, Joyce Hölscher 2, Klara Minke, Alina Eubel 9/7

Erfolgreichste Torschützin Xenia Ahrend, © SV Germania Fritzlar
Mit der Sirene bricht Jubel aus – Germania Fritzlar entscheidet Spitzenspiel gegen Weiterstadt für sich
Bericht der HNA von K. Wilhelm vom Spiel unserer 1. Mannschaft gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden.
Das ist ein Ausrufezeichen! Eines, das die Ausgangslage des SV Germania Fritzlar im Aufstiegsrennen der Handball-Regionalliga entscheidend verbessert. In einem packenden Duell setzten sich die Domstädterinnen mit 26:24 (13:12) gegen Tabellenführer HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden durch.
Mit dem Schlusspfiff gab es bei den Siegerinnen kein Halten mehr. Sie wuchsen zu einem Glücksknäuel zusammen. „Wir hatten bereits im Training Feuer und richtig Bock auf das Spiel“, beschrieb Marleen Krause den Siegeswillen in ihrem Team. Was zu spüren war, denn die Germania gestaltete das Spiel von Beginn an nach ihren Vorstellungen. Je zwei Tore von Sarah Oschmann und Xenia Ahrend sowie zwei Paraden von Torfrau Katarzyna Zwicker brachten die Gäste umgehend mit 0:4 (5.) ins Hintertreffen. Zwar kam Weiterstadt bis auf 4:5 (12.) heran, doch den Gastgeberinnen gelang es erneut, auf 10:7 (21.) davonzuziehen. Ein Verdienst der überragenden Torfrau Zwicker, die in der ersten Hälfte vier Strafwürfe parierte. Innerhalb von 15 Sekunden gleich doppelt. Unmittelbar zum zweiten Siebenmeter kam es, weil Weiterstadts Spielerin erneut gefoult wurde, als der Ball aus dem Torraum zurückkam.
Dennoch schafften die Gäste kurz vor dem Wechsel den Ausgleich, gingen nach Wiederanpfiff durch den Doppelschlag ihrer besten Schützin Lea Trenado Lopez erstmals in Führung und blieben bis zum 16:14 (36.) vorn. „In den Phasen waren wir nicht aggressiv genug in der Deckung. Dazu haben uns die einfachen Tore gefehlt. Über die Abwehr sind wir aber wieder reingekommen“, erklärte SVG-Coach Milan Cermak. Der erwartet hatte, dass Weiterstadt seine Chancen über die großgewachsene Rania Werner (4 Tore) am Kreis suchen würde. In Summe leistete sich Weiterstadt mehr Fehler.
Beim 16:18 (38.) stand das Spiel erneut auf Messers Schneide. Was Fritzlar nervenstark mit einem 5:0-Lauf beantwortete. Dabei auf die Treffer von Linkshänderin Krause aus der zweiten Reihe bauen konnte. Sie war auch zur Stelle, als Weiterstadt erneut in Führung ging (53., 23:22), glich wiederholt aus. Da ließ sich ihr Team auch im Anschluss nicht beirren, als Anna-Maria Spielvogel beim Stand von 23:23 (55.) beim Strafwurf nur den Pfosten traf. Da war Zwicker (17 Paraden) abermals zur Stelle, als Weiterstadt die Chance hatte, in Führung zu gehen. Ebenso gedankenschnell schaltete und ins verwaiste Tor des Gegners zur Führung traf. Dabei nicht groß überlegte („Ich habe den Ball einfach genommen“). Krause war abermals zur Stelle und führte die Entscheidung (58., 25:23) herbei, weil die Gäste in Überzahl zwar den Anschluss herstellten, im folgenden Angriff sich aber einen technischen Fehler leisteten.
Enttäuschung beim Gästetrainer: „Wir verschlafen die ersten zehn Minuten, weil uns die Dynamik gefehlt hat, machen es Fritzlar dadurch zu einfach.“ Im Angriff habe sein Team Anna-Maria Spielvogel gut im Griff gehabt, in der Abwehr habe sie aber die Eins-gegen-Eins-Situationen gewonnen. Ganz anders die Stimmung naturgemäß bei Zwicker, die sich freute, „dass wir trotz Tiefpunkten zurückgekommen sind. Das zeigt unsere Stärke.“
SVG: „Kasia“ Zwicker 1 (17 P./24 GT), Gloria Vesper – Xenia Ahrend 6/1, Alexa Schuldes 3, Marleen Krause 4, Sarah Oschmann 2, Alicia Barth, Maren Kleinhenz 2, Joyce Hölscher, Antonia Icke, Anna-Maria Spielvogel 3, Merle Pauser 4, Bianka Bartalos 1
Oberliga
SV Germania Fritzlar II – HSG Großenlüder/Hainzell 28:27 (10:12)
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft gegen die HSG Großenlüder/ Hainzell
Da ist ordentlich Last abgefallen bei den Spielerinnen in Blau. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie bezwang Fritzlar seinen Kontrahenten aus dem Kreis Fulda – und das auf denkwürdige Art und Weise. So hatte der SVG nämlich den beinahe schlechtmöglichsten Start ins Spiel erwischt. Nachdem Isabell Stäuber die Führung für die Germania besorgte (2.), blieben die Gastgeberinnen über 16 Minuten ohne eigenen Treffer. Eine Durststrecke, die in vielen Spielen schon die frühe Entscheidung sein kann. Nicht jedoch gegen Großenlüder. Das hatte zu dieser Zeit nämlich selbst Probleme in der Offensive, verzweifelte an der stark aufgelegten Paula Ritter. Die Torfrau des SVG überzeugte mit insgesamt 17 Paraden und so stand es nach 18 Minuten nur 1:5. „Sie hat uns wirklich im Spiel gehalten“, lobte auch Trainerin Susanne Bachmann. Bis zur Halbzeit kämpfte sich Fritzlar bis auf zwei Tore heran. Ehe die Germania in der zweiten Halbzeit den Spieß ganz umdrehte. So traf Merle Pauser rund 30 Sekunden vor Schluss zum finalen 28:27.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 4, Jana Herbst, Lea Biebrach 1, Hailey Carl 4, Cira Zinn 5, Florentine Blume, Marie Albus, Alicia Barth 3, Joyce Hölscher 2, Merle Pauser 8/2, Klara Minke, Alina Eubel 1/1

So feiert der neue Spitzenreiter der Regionalliga mit Spielerinnen unserer Jugendabteilung, die eine besondere Motivationsidee, mit dem Banner im Hintergrund, hatten. © SV Germania Fritzlar
Regionalliga
Fritzlar bleibt an der Spitze dran – Germania siegt beim TVH
Gelungener Rückrunden-Auftakt für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar: Die schwierige Auswärtsaufgabe beim Tabellennachbarn TV Hüttenberg meisterten die Domstädterinnen mit einem 26:22 (13:13)-Sieg. Die Germania kehrte damit nach dem Patzer bei der HSG Hungen/Lich und vor dem Gipfeltreffen gegen den Spitzenreiter HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden (Sa. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück.
Dabei erwischten die Gäste auch den besseren Start und legten auf 4:1 (9.) vor. In der Folge musste Fritzlar aber gleich mehrmals einen Anschlusstreffer (24., 10:9) der Gastgeberinnen hinnehmen. Wellenförmig ging es weiter. Zwar schaffte es die Germania, sich mit einem Dreierpack durch Neuzugang Merle Pauser, Alicia Barth und Xenia Ahrend erstmals auf vier Tore abzusetzen (27., 9:13). Hüttenberg konterte umgehend, glich bis zum Wechsel aus. „Da waren einige unnötige Fehler von uns dabei“, haderte SVG-Coach Milan Cermak. Ehe sein Team mit Wiederanpfiff wieder gut ins Spiel zurückfand und die spielbestimmende Mannschaft blieb. Eng wurde es da lediglich beim 14:15 (33.). „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir nicht gewinnen würden. Entscheidend war, dass wir das Spiel souverän runter gespielt haben“, erklärte Pauser nach ihrem Debüt und der erstmaligen Fünf-Tore-Führung (39., 15:20). Dabei sorgte die Ex-Kirchhoferin mit ihrer Variabilität für eine dazu gewonnene Breite im Kader. Die 20-Jährige war auf fast allen Positionen zu finden, verteidigte phasenweise im Mittelblock, rückte bei der Hereinnahme der siebten Feldspielerinnen als zweite Akteurin an den Kreis.
Umstellungen auf beiden Seiten im Angriff sorgten schließlich für mehr Kampf im Spiel. Den Fritzlar annahm. „Umso wichtiger war es, dass wir sehr geschlossen aufgetreten sind, gut in der Abwehr standen, unterstützt von einer starken Kasia Zwicker im Tor“, beschrieb Pauser die spielentscheidende Phase, die ihr selbst auch einen erfolgreichen Einstand nach langer Pause bescherte. Denn die sonst so heimstarken Mittelhessinnen kamen trotz ihrer „hart aber fair geführten Abwehr“ (Cermak) nicht mehr näher als auf drei Tore heran (45., 18:21). Im Gegenteil: Die Gäste hielten dagegen, zogen durch Antonia Icke, Marleen Krause und die beste SVG-Torschützin Maren Kleinhenz (5 Tore) nun vorentscheidend auf 24:18 (52.) davon. Womit das Cermak-Team den Abstand zum Tabellenführer Weiterstadt wahrte.
SVG: „Kasia“ Zwicker, Gloria Vesper – Xenia Ahrend 3, Alexa Schuldes 2, Marleen Krause 1, Sarah Oschmann 3, Alicia Barth 2, Maren Kleinhenz 5, Joyce Hölscher, Antonia Icke 4, Anna-Maria Spielvogel 3/1, Merle Pauser 1, Bianka Bartalos 2
Oberliga
HSG Wildungen/Friedr./Bergh. II – SV Germania Fritzlar II 29:23 (9:10)
Bericht der HNA von D. Pritsch vom Spiel unserer 2. Mannschaft bei der HSG Wildungen/Friedr./Bergh. II
Die Rollen waren vor dem Spiel klar verteilt – Fritzlar ging als Außenseiter in die Partie. Und trat schließlich äußerst aufmüpfig in der Kurstadt auf. So sehr, dass die Zuschauer lange eine ausgeglichene Partie sahen. Angetrieben von zwei Akteurinnen aus dem Regionalligakader, Merle Pauser (6/3 Tore) und Marleen Krause (6 Tore), befand sich Fritzlar nach 45 Minuten gar in Führung (19:18). Ehe den Domstädterinnen in der Folge die Puste ausging. „Es war dann schon eine Sache der Kraft bei uns“, meinte auch SVG-Trainerin Susanne Bachmann. Die musste mit ansehen, wie Anna-Maria Wilhelmi fünf Minuten vor Schluss auf 23:20 für Bad Wildungen stellte. Das Spiel war entschieden – was die Übungsleiterin jedoch nicht in Frust versetzte: „Das war ein Bonusspiel für uns. Von daher ist das okay“, meinte Bachmann.
SVG II: Esther Bin Amuri, Paula Ritter – Isabell Stäuber 4, Lea Biebrach, Hailey Carl 2, Cira Zinn 4, Marleen Krause 6, Florentine Blume, Marie Albus, Alicia Barth, Joyce Hölscher 1, Merle Pauser 6/3, Klara Minke, Alina Eubel

Stark im Tor: „Kasia“ Zwicker zeigte in Hüttenberg eine ansprechende Leistung © Pressebild Bernd Hahn
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"Ich bin froh in der Oberliga hier in Fritzlar mit Harz Handball zu spielen und dabei mein Abitur mit meinen Freunden zu absolvieren. Für die Förderung und Unterstützung des Vereins bin ich sehr dankbar." - Antonia Icke, 18 Jahre alt







